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| 17:13 Uhr

Bundesweiter Vorreiter
LDS ist Spitzenreiter beim Ökolandbau

  Landrat Stephan Loge (l.) informiert sich am Berlin-Brandenburger Gemeinschaftsstand – hier im Gespräch mit Sascha Philipp, (r.) Geschäftsführer Landgut Pretschen, und Henning Birkenhake, Inhaber von Spree-Gin Berlin.
Landrat Stephan Loge (l.) informiert sich am Berlin-Brandenburger Gemeinschaftsstand – hier im Gespräch mit Sascha Philipp, (r.) Geschäftsführer Landgut Pretschen, und Henning Birkenhake, Inhaber von Spree-Gin Berlin. FOTO: Landkreis LDS
Lübben/Luckau. Landrat Loge informiert sich auf der Biofach 2019 über die Branchentrends.

Im Landkreis Dahme-Spreewald betreiben mittlerweile 74 Betriebe auf 23 100 Hektar ökologischen Landbau. Mehr als 32 Prozent der gesamten Landwirtschaftsfläche werden ökologisch genutzt. Damit ist der Landkreis deutschlandweit führend im Öko-Anbau.

„Gesundheit, Genuss und Nachhaltigkeit zählen mittlerweile zum Wertekonsens vieler Bürger. Dass eine stetig wachsende Zahl der Öko-Erzeuger innerhalb unseres Landkreises wirtschaftet, kann vor dem Hintergrund eines seit Jahren expandierenden Bio-Lebensmittelmarkts nur begrüßt und unterstützt werden“, sagt Dahme-Spreewald-Landrat Stephan Loge. Über aktuelle Trends in der Bio-Branche informierte sich Loge auf der Biofach 2019 in Nürnberg − der wichtigsten Weltleitmesse für den Bio-Fachhandel.

Am Gemeinschaftsstand der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg präsentierten 23 regionale Aussteller unter der Dachmarke Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ihre Produkte. „Die Messe verdeutlicht, dass Berlin Europas größer Bio-Markt ist und die angrenzende Dahme-Spreewald-Region hier noch viel Potenzial in Sachen Wertschöpfung, Arbeitsplätze und regionaler Wirtschaftskraft besitzt“, erklärt Sascha Philipp, Geschäftsführer Landgut Pretschen und agrarpolitischer Sprecher des Ökolandbaus Brandenburg.

Schwerpunkt der ökologischen Landwirtschaft in Brandenburg sind insbesondere die 15 Großschutzgebiete. So gilt der Spreewald in Deutschland als Region mit dem höchsten Bio-Anteil. Für die regionale Identität der Produkte steht die vom Spreewaldverein getragene, international geschützte Dachmarke „Spreewald“.

Das Ertragsniveau vieler Bio-Kulturen liegt im Vergleich zu konventioneller Landwirtschaft bei 50 Prozent. In Dahme-Spreewald lagen die Erträge im schlechten Erntejahr 2018 bei etwa 40 Prozent zum konventionellen Anbau. Auch bei den Agrarumweltmaßnahmen nimmt der Landkreis Dahme-Spreewald mit 56 Prozent eine Spitzenposition in Deutschland ein, bestätigt Manfred Schuhmann, Leiter des Kreis-Landwirtschaftsamtes.