Herr Saß, Sie haben sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Warum?
Auf der einen Seite hatte ich das Gefühl, in den drei Jahren als Vorsitzender der Kreispartei neue Impulse gegeben zu haben. Auf der anderen Seite stehen drei Wahlkämpfe vor der Tür zur Kommunal-, Europa- und Landtagswahl. Das wird den Kreisverband in einer Weise fordern, die logistisch über die Bundestagswahl deutlich hinausgeht. Dafür muss die Partei bestmöglich aufgestellt sein. Wir brauchen jemanden an der Spitze, der als Scharnier zur Landespartei wirken kann - und das ist aus meiner Sicht Björn Lakenmacher.

Welche Impulse für die CDU-Dahme-Spreewald sehen Sie konkret als Ihre?
Wir haben in einem entscheidenden Jahr 2013 gezeigt, dass wir in der Lage sind, einen Bundestagswahlkampf erfolgreich zu gestalten.

Es ist außerdem gelungen, die Mittelstandsvereinigung (MIT) wieder zu reaktivieren. Die Ortsvereinigungen und Untergliederungen sind ermutigt, ein munteres eigenes Leben zu führen. Allein die Lübbener CDU stellt immer mehr Veranstaltungen und Aktivitäten auf die Beine zu Themen wie Lärm, demografischer Wandel oder die Qualität der Bahnverbindungen. Neu ist der Ortsverband Schwielochsee. Der Amtsverband Unterspreewald/Golßener Land ist nach seiner Fusion in seiner Struktur deutlich gestärkt. Und wir haben in Luckau die erste Schülerunion hier im Kreis gegründet.

Welche Aufgaben nehmen Sie nun als stellvertretender Kreisvorsitzender wahr?
Ich möchte natürlich mein Fachwissen weiter einbringen und auch meine Erfahrung als Kreisvorstandsmitglied.

Mit Carsten Saß sprach

Ingvil Schirling