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Neue Gebühren für das Niederlausitz-Museum

Führungen durch die Ausstellungen des Niederlausitz-Museums – hier Leiterin Marina Gadomski – werden künftig teurer.
Führungen durch die Ausstellungen des Niederlausitz-Museums – hier Leiterin Marina Gadomski – werden künftig teurer. FOTO: Birgit Keilbach /bkh1
Luckau. Die Luckauer Stadtverordneten haben während ihrer jüngsten Sitzung eine Änderung der Gebühren- und Benutzersatzung für das Niederlausitz-Museum mehrheitlich beschlossen. Ein ermäßigter Eintritt von drei Euro gilt demnach künftig für Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren in der Stadt und in den Ortsteilen. Birgit Keilbach

Dieser Punkt wurde in die Satzung neu aufgenommen und soll die Anerkennung für ehrenamtliche Tätigkeiten von Seiten der Stadt noch mehr verdeutlichen, wie es in der Begründung der Beschlussvorlage heißt. Der Eintritt für Kinder ab sechs Jahren bleibt stabil bei zwei Euro, Erwachsene zahlen weiterhin vier Euro für die Tageskarte, Schwerbeschädigte mit einer Behinderung von mindestens 50 Prozent die Hälfte. Einen Antrag der Fraktion "die Linke", den halben Eintrittspreis auch Rentnern, die Grundsicherung erhalten, sowie Asylbewerbern zu ermöglichen, lehnten die Stadtverordneten ab.

Erhöht werden die Gebühren für Führungen von Gruppen bis zu 30 Personen durch das Museum. Für Schulklassen beträgt die Gebühr künftig 15 Euro, das sind 2,50 Euro mehr als bisher. Für Erwachsenengruppen wurde die Gebühr um fünf Euro auf 25 Euro erhöht. Laut Verwaltung erfolgt die Anhebung der Gebühren erstmals seit der Neueröffnung des Museums in der Luckauer Kulturkirche. Erwartet werden etwa 100 Euro bis 150 Euro Mehreinnahmen pro Jahr bei gleichbleibender Besucherzahl. Freien Eintritt haben Schüler, Lehrer und Erzieher aus der Stadt Luckau sowie aus der Gemeinde Heideblick im Rahmen museumspädagogischer Angebote.

Für diese sowie andere spezielle Angebote für Kinder und Schüler ohne eine Führung wurde zudem eine neue Regelung in die Satzung aufgenommen.

Das Museum Niederlausitz verzeichnet eine steigende Nachfrage nach solchen speziellen Angeboten. Die Gebühren dafür werden künftig entsprechend dem Kosten- und Zeitaufwand in individueller Absprache festgelegt.