Mit mehr als 200 Mitwirkenden, Chören und Trompeten sowie einem Feuerwerk geht die mythische Spreewaldgeschichte in die vierte Runde. Dabei wird am Bismarckturm am Samstag, Sonntag und Montag eine Hochzeit im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Wendenkönig Mato möchte Hanka das Ja-Wort geben. Der im vergangenen Kapitel besiegte Schwarze Ritter ersteht auf und sinnt auf Rache. Die sieben Kinder des Wassermanns richten ein Geisterchaos an und an Hankas Qualität als neue Königin wird gezweifelt, Zauberwaffen und das Pferdeorakel kommen zum Einsatz.

Der Plon (Drache) und Murawa (Wehklage) ergänzen das Figu ren ensemble der vergangenen Spektakel. Es lehnt sich an Ereignisse in der Region zwischen den Jahren 1157 und 1208 an. Das auf dem Schlossberg einst tatsächlich eine Slawenburg stand, soll der sagenhaften Geschichte gemeinsam mit der Naturkulisse eine besondere Kraft verleihen. Seinen besonderen Charakter erhält die Sagennacht durch die Zusammenarbeit von Profis und Laien, von Staatstheater Cottbus, Deutsch-Sorbischem Ensemble Sielow und Reiterhof Schmogrow.

Im Vorprogramm „Der Wassermann und seine Geister“ werden die Spreewälder Sagengestalten dem Publikum zunächst vorgestellt. Die Fehde auf dem Burgberg startet 21.30 Uhr. Sie endet 23 Uhr mit einem Feuerwerk über dem Bismarckturm.

Nach Angaben der Veranstalter besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz. Das Mitbringen von Sitzmöglichkeiten (Hocker, Stühle, Decken) sei erwünscht. Schirme, Speisen und Getränke seien dagegen nicht erlaubt. Einlass ist um 19 Uhr. ru