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| 02:43 Uhr

Mittelständler froh über neue Insolvenzregelung

Lübben/Luckau. Der Bundestag wird nach langem Ringen und auf Initiative der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) eine erhebliche Rechtsunsicherheit der vergangenen Jahre beseitigen. Es gibt eine gesetzliche Änderung zur Insolvenzanfechtung. red/SvD

Und "davon werden auch unsere mittelständischen Unternehmen in Dahme-Spreewald profitieren", begrüßt Andreas Schulz, Kreisvorsitzender der MIT Dahme-Spreewald, die Einigung. "Der Mittelstand braucht Planungs- und Rechtssicherheit und keine weiteren Belastungen", sagt Schulz. "Deshalb haben wir als Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung lange dafür gekämpft, dass kein Mittelständler mehr durch Insolvenzanfechtungen in seiner Existenz bedroht wird."

Die bisherige Regelung führte unter anderem dazu, dass viele Mittelständler mit teils unberechtigten Forderungen von Insolvenzverwaltern überzogen wurden. Schulz: "Ab jetzt muss der Insolvenzverwalter nachweisen, dass Unternehmen von der drohenden Insolvenz eines Gläubigerunternehmens gewusst haben, um bereits geleistete Zahlun-gen zurückfordern zu können." Zudem werde der maximale Zeitraum für Rückforderungen von zehn auf vier Jahre verkürzt, so Schulz.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist nach eigenen Angaben mit mehr als 25 000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT vertritt die Interessen der Mittelständler und setzt sich für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.