3,5 Tonnen – so viel hätte der Transporter auf die Waage bringen dürfen, als ihn Beamte der Autobahnpolizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf dem Rastplatz Rüblingsheide wiegen wollten. 5,5 Tonnen zeigte die Kontrollwägung kurz darauf an. Damit war die erste Anzeige schon mal fällig.

Doch es kam noch schlimmer. Als die Beamten die Türen zum Laderaum öffneten, bot sich ihnen ein unerwarteter Anblick: „Die unangenehme Überraschung ergab sich mit dem Öffnen des Laderaumes, in dem ungekühlt und lose, ohne jeglichen Hygieneschutz Lamm- und Kalbfleisch in solchen Mengen transportiert wurde, dass es den Kontrollierenden entgegenfiel“, berichtet Polizeisprecher Torsten Wendt.

Die Polizisten verständigten die Amtsveterinärin, die umgehend die sofortige Vernichtung der gesamten Ladung beschloss. Die nächste Anzeige war fällig.

Zudem wurden die österreichischen Behörden informiert, da der Inhaber des Transporters eine Firma aus Österreich in der Lebensmittelverarbeitung ist.

Und es ging noch weiter: Laut Polizei wurden „Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz zur Anzeige gebracht, für die sich sowohl der 31-jährige Fahrer wie auch der Halter zu verantworten haben“.