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| 15:00 Uhr

Paralympics
Mit Silber ist der Medaillensatz komplett

Die Königs Wusterhausener Para-Leichtathletik-Mannschaft der Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule und des Oberstufenzentrums Dahme-Spreewald kehrte erfolgreich vom Bundesfinale Jugend trainiert für Paralympics zurück.
Die Königs Wusterhausener Para-Leichtathletik-Mannschaft der Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule und des Oberstufenzentrums Dahme-Spreewald kehrte erfolgreich vom Bundesfinale Jugend trainiert für Paralympics zurück. FOTO: Stefanie Venner-Zinn
Königs Wusterhausen. Junge Athleten aus Dahme-Spreewald waren erneut erfolgreich bei den Paralympics.

Die Königs Wusterhausener Para-Leichtathletik-Mannschaft der Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule und des Oberstufenzentrums Dahme-Spreewald ist erneut äußerst erfolgreich vom Bundesfinale Jugend trainiert für Paralympics (JtfP) aus Berlin zurückgekehrt. JtfP gehört gemeinsam mit Jugend trainiert für Olympia (JtfO) zum größten Schulsportwettkampf der Welt.

Nachdem im Herbst 2017 sensationell der Bundessieg in der Para-Leichtathletik gelungen war und im April 2018 die Bronzemedaille im Goalball erkämpft wurde, konnte nun der JtfP-Bundesfinal-Medaillensatz beim diesjährigen Para-Leichtathletik-Finale mit Silber komplettiert werden.

Dort traten Schülerinnen und Schüler mit Sehbehinderungen, körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen gegeneinander an. Wie Sportlehrerin Stefanie Venner-Zinn zum Prozedere erklärt, wurde anhand eines komplexen Punktesystems auf Basis der aktuellen Weltrekorde der jeweiligen Klassifizierungsgruppen eine Mannschaftswertung ermittelt. Mit einer starken Teamleistung sicherte das Sehbehinderten-Team aus Königs Wusterhausen, das sich im Vorausscheid unter anderem bereits gegen die starke Konkurrenz der Sportschule aus Cottbus durchgesetzt hatte, im Bundesfinale einen zweiten Platz für Brandenburg.

Belohnt wurden die zehn Athletinnen und Athleten sowie zwei Betreuerinnen nach dieser unvergesslichen Woche mit der feierlichen Siegerehrung vor mehreren Tausend Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Zudem geht es nun für einige Mannschaftsvertreter zum Dank für die tolle Leistung zur Ehrungsveranstaltung der Brandenburgischen Bildungsministerin. Danach heißt es wieder: nach dem Bundesfinale ist vor dem Landesfinale.