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| 15:11 Uhr

Tag der offenen Tür
Mit Experimenten neue Schüler nach Dahme lotsen

Schüler der Otto-Unverdorben-Oberschule zeigen das Experiment der Magdeburger Halbkugeln, das Otto von Guericke 1656 durchführte und das die Wirkung des Luftdrucks und die Existenz der Erdatmosphäre beweist.
Schüler der Otto-Unverdorben-Oberschule zeigen das Experiment der Magdeburger Halbkugeln, das Otto von Guericke 1656 durchführte und das die Wirkung des Luftdrucks und die Existenz der Erdatmosphäre beweist. FOTO: Benjamin Wepprich
Dahme. Otto-Unverdorben-Oberschule lädt zum Tag der offenen Tür und informiert Schüler und Eltern über die eigenen Angebote. Von Benjamin Wepprich

Gesunde Neugier wecken – dazu gab es Samstagvormittag an der Otto-Unverdorben-Oberschule in Dahme die Möglichkeit. Eingeladen waren nicht nur die potentiellen neuen Schüler der umliegenden Grundschulen, sondern auch deren Eltern.

Der Rundgang begann in der Aula der Schule. Dort zeigten die Siebtklässler Unterrichtsinhalte aus dem Wahlpflichtbereich. Unter Regie der Lehrer gab es verständliche Sprachvorführungen in Französisch und Russisch. Die Sprache des einstigen großen Bruders wird in Deutschland immerhin noch von rund drei Millionen Bürgern gesprochen. Schüler führten mit Experimenten der Naturwissenschaften durchs Programm und zeigten, was sie in den letzten Monaten gelernt haben. „Wir veranstalten den Tag der offenen Tür, weil wir die Pflicht haben, zu informieren, und die Eltern wünschen das auch entsprechend“ erklärte Schulleiter Henri Kuhl.

Derzeit besuchen rund 200 Schüler und Schülerinnen in zehn Klassen aus 75 verschiedenen Ortschaften die Oberschule. „Wir haben bei uns viele Kinder, die sich erst später dazu entschließen, ein Abitur zu machen, und oftmals haben wir Anfragen von Eltern, deren Kinder auf den Gymnasien überfordert sind“ erörtert der Schulleiter. „Es geht um die Frage ‚Wie weiter nach der Grundschule‘. Aufgrund der Lage der umliegenden Grundschulen und Trennung der Schulämter wird unser Angebot leider nicht mehr so umfassend wahrgenommen“, bemängelt Kuhl.

Fachlehrer informierten zu Unterrichtsinhalten mit allerlei Aktionen. In Schulbüchern wurde gestöbert. „Wir sind hier, um uns die Schule anzuschauen. Es geht darum, eine weiterführende Schule für unsere Kinder auszusuchen. Unserer erster Eindruck ist recht gut, und es ist erstaunlich, was die siebten Klassen schon alles gelernt haben, immerhin sind sie erst ein knappes halbes Jahr hier“, erzählte Doreen Lindt.

Das Profil der Schule liegt hierbei in der Kompetenz des gemeinsamen Unterrichts, dem Ganztagsprogramm, welches von den Schülern angenommen wird und dem praxisorientierten Lernen. „Uns ist es wichtig, dass sich jeder Schüler anhand seiner Stärken orientieren kann und die Eltern beruhigt in die Zukunft schauen können“, so die Schulleitung.