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| 12:09 Uhr

Leserbrief
Ein Sonntagwie im Märchen

Goldene Gans als Musical war ein voller erfolg.
Goldene Gans als Musical war ein voller erfolg. FOTO: R. Strohfeld/Musikschule
Mini-Musicalveranstaltung in der Musikschule

Am Sonntag, dem 24. Juni konnten 111 Erwachsene und Kinder in der Turnhalle der Grundschule „Rosa Luxemburg“ in Luckau den neusten Geniestreich der Niederlausitzer Musik-und Kunstschule Luckau miterleben. Die Theaterkinder unter der Leitung von Renate Strohfeld und die Sängerinnen und Sänger des Kinderchores unter der Leitung von Silke Barteczko führten das märchenhafte Mini-Musical „Die goldene Gans“ von dem zeitgenössischen Komponisten und Musiker Uli Führe auf. Das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm wurde zu einem spannenden und beeindruckenden Klangerlebnis. Die jungen Darstellerinnen und Darsteller spielten glaubhaft und mit Freude ihre Rollen. Manche Kinder übernahmen sogar zwei Rollen so z.B. Leoni Giesler, die als gestrenge Mutter des Dummling und als neugieriges Mädchen überzeugte. Aber auch alle anderen Kinder faszinierten mit ihrem unbekümmerten darstellerischen Talent. Da es ja ein Musical war, durften auch der Gesang und die instrumentale Begleitung nicht fehlen. Am Klavier sorgte Silke Barteczko für den anspruchsvollen musikalischen Rahmen. Den gesanglichen Part übernahmen die Mädchen und Jungen des Kinderchores im Alter von sieben bis elf Jahren. Alle Kinder des Chores spielten außerdem auch noch eine Rolle im Märchen und jeweils zwei Mädchen (Hanna Blichmann und Neele Off) und zwei Jungen (Phil Schlodder und Karl Kühne) sangen Solostimmen.

Das Zusammenspiel von Schauspiel und Gesang gestaltete sich zu einer wunderbaren Komposition, die das Publikum tief beeindruckte.

Obwohl natürlich die Theaterkinder und die Chorkinder lange vorher mit dem Proben und Einstudieren begonnen hatten, gab es nur  zwei Gesamtproben, in denen das Erlernte zusammengesetzt wurde. Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen.

Ein großer Dank galt am Ende auch den Eltern der mitwirkenden Kinder, die es ihnen ermöglichen, an Theaterspiel und Chorgesang teilzunehmen, sie zu Proben und Vorstellungen fahren und mitunter als Bühnenhelfer vor Ort zum Einsatz kommen.

Ich kann nur sagen: Weiter so – Frau Strohfeld und Frau Barteczko – lassen Sie nicht nach in Ihrem Bemühen, den Kindern die Welt des Schauspiels und der Musik zu erschließen. Die Kinder und das Publikum danken es Ihnen.

Karen Hessler-Pleszewski