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| 02:48 Uhr

Mehr Geld für Golßener Volksvertreter

Golßen. Kommunalpolitiker der Stadt Golßen erhalten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit künftig mehr Geld. Die Stadtverordneten haben die entsprechende Aufwandsentschädigungssatzung während ihrer vergangenen Sitzung einstimmig beschlossen. asd1

Ortsvorsteher, Ortsbeiratsmitglieder sowie der ehrenamtliche Bürgermeister der Stadt Golßen sind von der überarbeiteten Satzung betroffen. Ziel sei es, alle ehrenamtlichen Kommunalpolitiker im Amt Unterspreewald nach einheitlichen Maßstäben zu entschädigen, wie Amtsdirektor Jens-Hermann Kleine (CDU) erklärte. Grundlage bilde die jeweilige Einwohnerzahl. Laut Bürgermeister Lars Kolan (SPD) erhielten Kommunalpolitiker der Stadt Golßen bisher weniger Geld als ihre ehrenamtlichen Kollegen im alten Amt Unterspreewald.

Anfang des vergangenen Jahres hatten die beiden Ämter Golßener Land und Unterspreewald fusioniert. Jetzt wird das Satzungsrecht einheitlich geordnet. Konkret geht es um das Recht der Gemeindevertreter und Stadtverordneten auf Ersatz ihrer Auslagen sowie ihres Verdienstausfalls, das in der Aufwandsentschädigungssatzung zu regeln ist. Das Amt Unterspreewald hat sich laut Verwaltung an der Kommunalaufwandsentschädigungsverordnung orientiert. Die Angleichung der Entschädigung sei an die allgemeinen haushaltsrechtlichen Vorgaben der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit gebunden. Im Ortsteil Mahlsdorf wurde die Entschädigung des Ortsvorstehers von 50 Euro auf 120 Euro pro Monat angehoben. Der Ortsvorsteher in Zützen (mit den Gemeindeteilen Gersdorf und Sagritz) erhält statt 170 Euro künftig monatlich 200 Euro. Die Entschädigung für die Ortsbeiratsmitglieder in beiden Ortsteilen wurde von 20 Euro auf 25 Euro angehoben. Golßens Bürgermeister hat bisher 700 Euro erhalten und bekommt künftig 800 Euro. Die Entschädigung für die Stadtverordneten steigt von 48 auf 50 Euro pro Monat. Nicht in jedem Fall wird die maximal mögliche Entschädigung gezahlt. Die Aufwandsentschädigungssatzung der Stadt Golßen regelt auch das Sitzungsgeld sowie die Entschädigung für weitere Funktionen in kommunalen Gremien. Sie tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.