Rund zwei Wochen nach Einführung eines Bußgeldkataloges  bei Verstößen gegen die Umgangsverordnung zieht der Luckauer Ordnungsamtsleiter Thomas Schäfer eine erste Bilanz. Und diese fällt recht positiv aus.
„Seit dem wird in den Luckauer Geschäften wieder mehr auf das korrekte Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung geachtet“, stellt er fest. Aus seiner Sicht habe sich das Verhalten der Bürger in Luckau positiv entwickelt. Im Vergleich zu vorher seien seltener Personen ohne Masken in den Geschäften zu entdecken.

Maskenpflicht: Noch kein Bußgeld in Luckau verhängt

In unregelmäßigen Abständen achten die Mitarbeiter bei Streifzügen durch die Stadt auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneverordnungen. Wer sich nicht einsichtig zeigt, oder wiederholt ohne Maske angetroffen wird, dessen Personalien nimmt das Ordnungsamt auf.
Bei Wiederholungstätern können diese an das Ordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald vermittelt werden. Sie sind berechtigt, ein entsprechendes Bußgeld auszusprechen.
Aber: Das Luckauer Ordnungsamt selbst kann Verstöße lediglich protokollieren. Doch diese können dennoch teuer werden. Das Nichttragen einer Mund-Nasen-Bedeckung kann mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro geahndet werden. Bislang mussten jedoch keine Daten aus Luckau an den Landkreis weitergeleitet werden, versichert Schäfer.
Bei Ansprache seien die Bürger in der Regel verständnisvoll. Auch Geschäftsinhaber können bei Nichtbeachten von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und Bürgern damit den Zutritt verwehren. Der Austausch mit ihnen funktioniere.
Hinweise und Tipps des Ordnungsamtes, beispielsweise zur sichtbareren Anbringung von Hinweisschildern, werden angenommen. „Auch Anzeigen der Bürger sind zurückgegangen“, sagt der Ordnungsamtsleiter.