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Marktbummel mit Schwätzchen und Frühstück

Gut besucht war der zweite Heimatmarkt "Regional geMacht" auf dem Luckauer Marktplatz am Samstag.
Gut besucht war der zweite Heimatmarkt "Regional geMacht" auf dem Luckauer Marktplatz am Samstag. FOTO: Birgit Keilbach/bkh1
Luckau. Am Samstag machte der Heimatmarkt "Regional geMacht" erneut in Luckau Station. Diesmal hatten 17 Händler ihre Stände direkt auf dem Marktplatz aufgebaut. bkh1

Die gefällige Bummelrunde mit Bänken und Tischen in der Mitte ließ eine andere Atmosphäre erleben, als bei den bisherigen Heimatmärkten an Hausmannsturm und Georgenkapelle. Das gefiel den Besuchern.

Markttag ist immer auch ein Treffpunkt. So fanden sich wiederholt kleine Gruppen zusammen, um ein Schwätzchen zu halten. "Ich finde es sehr gut, dass dieser Markt am Wochenende stattfindet", sagte Horst Brodatzki. "Die Anordnung ist auf dem Platz schöner als so in der Reihe hinter der Georgenkapelle", befand Beate Neiße. Ihr gefiel das Angebot der verschiedenen Aussteller. "Es gibt Spezialitäten, die man sonst nicht bekommt."

Zum Beispiel leckere Wurstkonserven der Fleischerei Socher aus Schwarzheide, künstlerisch Gestaltetes vom gleichnamigen Verein. Auch Korbwaren aus Dahme, Gewürze aus Crinitz, handgefertigte Taschen, Hochprozentiges aus Sellendorf sowie Obst und Gemüse aus Fleißdorf fanden guten Absatz. Gärtner aus Dahme, Uckro und Calau hatten verschiedene Blumen und Pflanzen mitgebracht. Edith Schwittek holte sich einen Blumenstrauß. "Ich bin jedes Mal auf dem Regionalmarkt und finde immer etwas", sagte die Cahnsdorferin erfreut.

Ziegenkäse gab es an zwei Ständen, Luckauer Wein und aus sanft gerösteten Bohnen frisch gebrühten Kaffee. Dieser Duft brachte eine Gruppe Frauen auf die Idee zum gemeinsamen Frühstück auf dem Markt. Sie holten sich Brötchen, und beim Fleischer Tischler bekamen sie das Mett drauf. "So ein Frühstück im Freien ist wunderbar", schwärmte Susanne Herms. Ein Imbiss wäre eine gute Ergänzung, regten auch andere Marktbesucher an. "Der regionale Heimatmarkt sollte auch noch besser bekannt gemacht werden, vielleicht mit Aushängen oder im Amtsblatt, viele wussten davon nichts", schlug Gerda Lossack vor.