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| 02:41 Uhr

Marketingpreis geht in den Fläming

Berlin. Die Genießer Touren Brandenburg aus dem Fläming sind auf der Grünen Woche mit dem Pro-Agro-Marketingpreis 2016 ausgezeichnet worden. Die Wander-, Fahrrad- und Kulturerlebnistouren der Linden-Akademie sollen sowohl Großstädtern und Besuchern als auch den lokalen Unternehmern, die sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben, einen Mehrwert bieten. red/bt

Im Jahr 2014 haben sich Gastronomen aus der Nuthe-Nieplitz-Region zusammengeschlossen und die Genießertouren gegründet. Das seit zwei Jahren gewachsene Netzwerk von Partnern im Fläming steht für vorbildliche und ideenreiche Dienstleistungsbranchen aus den Bereichen Gastronomie, Erholung und Kultur. Mit diesem nachbarschaftlichen Konzept haben die Genießertouren den 1. Platz beim Marketingpreis in der Kategorie Land- und Naturtourismus belegt, der am gestrigen Freitag von Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf der Grünen Woche verliehen wurde.

Für den Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming Daniel Sebastian Menzel spiegeln die Genießertouren klar die Stärken der Reiseregion Fläming wider: "Die Kombination von Kunst, Kultur, gutem Essen und Aktivangeboten in der Natur ist bezeichnend für unsere Region und für Tagestouristen aus Berlin und Potsdam besonders attraktiv", sagt er. Mit den Genießertouren bekomme der Städter konkrete Ideen und Anregungen, was er im Fläming unternehmen kann. "Eine Art kleines Genießer-Drehbuch für die Freizeitgestaltung außerhalb der Stadt", so Sebastian Menzel.

Im Internet ist das Angebot unter www.geniessertouren.org zu finden.

Darüber hinaus hat die Likörkombination "Kohlenstoff" und "Wasserstoff" aus dem Senftenberger Geschäft von Mandy Wille "Die Lausitz - Der Laden voller Schätze" den 3. Preis in der Kategorie Direktvermarktung des Marketing-Preises von Pro Agro erhalten. Die beiden Liköre werden zusammen in einem Geschenkpäckchen vertrieben. "Es gibt derzeit kein Produkt, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Lausitz treffender darstellt, als diese Likörkombination", heißt es in der Begründung der Jury.