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| 02:43 Uhr

Machbarkeitsstudie Gymnasium: SPD und Linke wollen mehr

Lübben/Königs Wusterhausen. An den Gymnasien im Norden des Dahme-Spreewald-Kreises werden die Plätze knapp. Die Kapazitäten sind jetzt schon überschritten und werden in Zukunft derart angespannt sein, dass die Kreisverwaltung über eine Machbarkeitsstudie den Neubau eines Gymnasiums im Nordkreis ausloten will. Ingvil Schirling

Bereits in den Fachausschüssen teils kontrovers diskutiert, forderten SPD und Linke nun im Kreisausschuss eine Erweiterung der bisher rein auf ein neues Gymnasium bezogenen Studie. Auch die Einrichtung einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe soll mit betrachtet werden - und zwar am Standort einer bisherigen Oberschule.

Davor hatte im Bildungsausschuss bereits Schulrätin Yvonne Böhm gewarnt (die LR berichtete). Bildungsdezernent Carsten Saß (CDU) erklärte im Kreisausschuss detailliert die Gründe. Sie fußen darauf, dass an der gymnasialen Oberstufe nur ein Drittel Abiturienten aufgenommen werden dürfen. Um den Bedarf zu decken, müsste demzufolge dreimal so groß gebaut beziehungsweise eingerichtet werden. Darauf ließen sich die Abgeordneten von SPD/Grüne und Linke nicht ein. Über die Studie und ihre Art und Weise entscheidet letztlich der Kreistag, der am Mittwoch ab 16 Uhr in Lübben tagt.