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Lübben plant Bundesfreiwilligendienst

Lübben. Die Stadt Lübben plant Stellen für den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Darauf machte Ute Dybski von der Stadtverwaltung während der Hauptausschusssitzung kürzlich aufmerksam. A. Staindl/asd1

Ihr zufolge wurde schon eine Stelle für den Hort der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Lübben-Ost beantragt.

Über zwei weitere Stellen im Hort der 2. Grundschule in Lübben-Nord und im Baubetriebshof der Stadt Lübben würden derzeit Gespräche geführt. Peter Schneider (SPD) würde es für "sinnvoller" halten, nicht nur die geplanten drei, sondern mehr Stellen zu beantragen. "Man muss die Stellen nicht besetzen, hat aber die Voraussetzung geschaffen, wenn es interessierte Leute gibt", erklärt er.

Reinhard Krüger (Die Linke) würden sogar mit umliegenden Gemeinden zusammenarbeiten. Wie Frank Neumann (parteilos) sagt, seien andere Kommunen im Umland, etwa das Amt Unterspreewald, schon viel besser mit Stellen für den Bundesfreiwilligendienst ausgestattet als die Stadt Lübben. Der stellvertretende Bürgermeister informierte zudem darüber, dass für den Hort der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule schon ein Konzept vorliege und deshalb eine erste Stelle dort beantragt wurde. Im Hort der 2. Grundschule habe erst Interesse für die Idee geweckt werden müssen. Dort habe man bisher auf Praktikanten gesetzt. Im Baubetriebshof könnten die Stelleninhaber laut Frank Neumann etwa im Bereich Naturschutz eingesetzt werden: "Wir können dort gern auch über zwei oder drei Stellen nachdenken." Der Bundesfreiwilligendienst wurde als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes eingeführt. Er ist eine Initiative zur gemeinnützigen, freiwilligen und unentgeltlichen Arbeit. Der BFD soll das Freiwillige Ökologische sowie das Freiwillige Soziale Jahr ergänzen und bürgerliches Engagement fördern.