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| 16:17 Uhr

Luckau
Luckauer Schulen und Kitas sparen Energie

Luckauer Kita- und Schulkinder sollen im Fifty-fifty-Projekt das Energiesparen lernen.
Luckauer Kita- und Schulkinder sollen im Fifty-fifty-Projekt das Energiesparen lernen. FOTO: Ole Spata / dpa
Luckau. Gartenstadt beteiligt sich am Fifty-fifty-Projekt des Bundes. Die Hälfte der gesparten Summe fließt an Einrichtungen zurück.

Die Stadt will sich am bundesweiten Klimaschutzprojekt „Fifty-fifty Energiesparen an Schulen und Kitas“ beteiligen. Der Bau- und Wirtschaftsausschuss hat sich bei seiner vergangenen Sitzung dafür ausgesprochen. Realisiert wird das Projekt in Kooperation mit der Stadt Lübben. Der Klimaschutzmanager der Kreisstadt, Matthias Städter, analysiert in den Einrichtungen den aktuellen Energieverbrauch, ermittelt quasi die Startwerte, zeigt Einsparpotenzial auf und begleitet die Kitas und Schulen bei der Umsetzung, wie Bauamtsleiter Michael Krüger erklärte. Es gehe darum, energiebewusstes Denken zu vermitteln. „Wir haben teilweise viel Geld in die energetische Sanierung gesteckt, doch der Effkt ist oft noch nicht so groß wie erhofft“, so der Bauamtsleiter. Ziel seien Einsparungen durch bewusstes Verhalten. Zum Beispiel durch richtiges Lüften oder dadurch, dass Heizkörper in den Pausen heruntergedreht werden und das Licht nicht unnötig brennt. Die Hausmeister erhalten Rat zur Wartung der Anlagen, unter anderem zur Temperaturregelung in schulfreien Zeiten und dazu, wie zu hohe Taktzahlen beim Heizungsbrenner verhindert werden können.

Carola Kölling (SPD) hatte Bedenken, dass die Lehrer, die ohnehin schon viele Aufgaben hätten, zusätzlich belastet würden. Michael Krüger erklärte, das Projekt wird Teil des normalen Unterrichts. Hauptakteur bei der Wissensvermittlung sei der Klimaschutzmanager. Hans Lamich (Die Linke) wollte wissen, warum nur kommunale Kitas und Schulen berücksichtigt seien, Kitas in freier Trägerschaft jedoch nicht. In Lübben sei auch die evangelische Grundschule beteiligt. Michael Krüger zufolge wird aus Geldgründen zunächst bei den städtischen Einrichtungen begonnen, das Projekt könne jedoch künftig erweitert werden. Ausgelegt ist es auf vier Jahre. Die Gesamtkosten von 35 500 Euro sollen zu 90 Prozent aus Bundesmitteln kommen. Um den Förderantrag kümmert sich einer Kooperationsvereinbarung zufolge die Stadt Lübben. Für die Einrichtungen lohnt sich das Mitmachen. Die Hälfte der gesparten Energiekosten bekommen sie, fifty-fifty, zur freien Verfügung zurück.