Das Rosenfest gehört wie das Tulpenfest im Frühjahr und die erste Luckauer "Keller- und Gewölbenacht" am 10. September zu den besonderen Ideen, mit der die Laga-GmbH fünf Jahre nach der ersten Brandenburger Landesgartenschau Touristen erneut auf ihre Anlagen aufmerksam machen will. Die Anregung zu einer "Laga – fünf Jahre danach" war von Luckaus Bürgermeister Harry Müller gekommen, erinnert sich Angelika Malarczuk, Geschäftsstellenleiterin der GmbH. Sie konstatiert: 45 000 Besucher seien bisher zu den angebotenen Veranstaltungen gekommen, das Gros mit 20 000 zur Niederlausitzer Leistungsschau, aber zum Beispiel auch 3000 zum Tulpenfest. 275 Laga-Cards konnten verkauft werden. Das sind Dauerkarten, mit denen die Käufer freien Zugang zum Stadtpark, aber auch zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsjahres haben. Malarczuk vergleicht: "Das ist ein gutes Ergebnis. Zur Laga selbst, die um ein Vielfaches größer gewesen war, waren es 3000 Dauerkarten." Sehr zufrieden sei sie, wie rege der zur Laga 2000 neu entstandene Stadtpark besucht werde. Der in diesem Jahr eingeführte Eintritt von zwei Euro habe sich nicht negativ ausgewirkt, berichtet Angelika Malarczuk. "Unter den Gästen sind viele, die zur Laga in Luckau waren und erstaunt sind, wie schön und gepflegt die Anlagen hier bis heute sind", informiert die Geschäftsstellenleiterin. Sie verweist darauf, dass die GmbH sich selbst finanziere. "Wir leben von Spenden und Sponsoren", erklärt sie und dankt allen, die die Idee des Laga-Revivals umsetzen helfen.