Wie er nach einem Gespräch in der Kreisverwaltung Dahme-Spreewald sagte, sei die Genehmigung nicht am Inhalt, sondern an „verfahrenstechnischen Details“ gescheitert.

Weiteres Vorgehen
Der Plan müsse deshalb nochmals für einen Monat offen gelegt und die Träger öffentlicher Belange darüber in Kenntnis gesetzt werden. Nach Auswertung möglicher Hinweise sei der Plan erneut durch die Stadtverordneten zu beschließen, so Lutz Borner.
„Der Flächennutzungsplan regelt die städtebauliche Entwicklung für einen längeren Zeitraum“ , erklärt Lutz Borner zur Bedeutung des Dokumentes. Wie Bauamtsleiter Fritz Frenzel vor dem Ausschuss sagte, werde in Luckau seit 1996 daran gearbeitet. Das zeige, wie aufwändig das Prozedere sei. Der Bauamtsleiter erklärte, dass nicht nur die Stadt, sondern auch die ländlichen Ortsteile und früheren amtsangehörigen Gemeinden von Beginn an in die Planung einbezogen gewesen seien.
Jetzt aber dränge die Zeit, erklärte Frenzel und begründete: Laut Europarechts-Anpassungsgesetz Bau wird für Bauleitplanvorhaben, so auch für Flächennutzungspläne, eine Umweltprüfung erforderlich, sofern sie nicht bis zum 30. Juni diesen Jahres genehmigt worden sind. „Das würde das gesamte Verfahren nochmals erheblich in die Länge ziehen“ , sagte der Bauamtsleiter.

Plan wird Chefsache
Von der Genehmigungsbehörde beim Landkreis sei signalisiert worden, dass ihrerseits der Stichtag zu halten sei, „wenn Luckau die Voraussetzungen erfüllt und es zudem bei der erneuten Auslegung des Planes keine gravierenden Einwände gibt“ , sagte Lutz Borner. Fritz Frenzel unterstrich vor dem Ausschuss, wie wichtig der Stadt die Einhaltung der Frist ist. „Der Flächennutzungsplan wird jetzt zur Chefsache gemacht“ , erklärte der Luckauer Bauamtschef. (be)