ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:28 Uhr

Luckauer Liberale fordern Erhalt der Notarztstelle

Luckau. Die Luckauer FDP fordert vom Landkreis Dahme-Spreewald den Erhalt des Notarztstandortes in Luckau. Die Kündigung des Vertrages mit dem Evangelischen Krankenhaus müsse zurückgenommen werden.

Für die Liberalen sei nicht nachvollziehbar, warum das bisherige gut funktionierende Notarztsystem im Kreis so radikal und allein zu Lasten des Standortes Luckau zerschlagen werden soll, kritisiert Ortsvorsitzender Oliver Höhno. “Das vom zuständigen Dezernenten Wolfgang Schmidt, der neben dieser Funktion auch Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikum Dahme-Spreewald .... ist, ins Feld geführte Gutachten zur Organisation des Rettungsdienstes ist sofort öffentlich zu machen„, fordert Höhno.Aus Sicht der Liberalen trägt die derzeitige Verteilung der Notarztstellen mit zwei Fahrzeugen im Süden - in Lübben und Luckau - und zwei Einsatzfahrzeugen in Königs Wusterhausen sowohl der zu versorgenden Fläche als auch der Bevölkerung Rechnung. Wenn eine Verbesserung der Versorgungsdichte in der Nähe des Flughafens BBI erreicht werden soll, “kann dies nur durch einen zusätzlichen Standort geschehen,„ so Höhno. Der Kreis habe auch eine Obhutspflicht gegenüber den Bürgern der Luckauer Region, mahnt er an. red/be