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Luckauer Kind verletzt nach Sturz vom Klettergerüst

Luckau. Auf dem Hortgelände der Luckauer Grundschule ist vor einigen Tagen ein Kind von einem Klettergerüst gestürzt und verletzt worden. Wie der Vater Oliver Kalz mitteilt, musste sein siebenjähriger Sohn operiert werden. Ingrid Hoberg

Er kritisiert die Zustände in der Einrichtung. Es seien teilweise über 260 Kinder anwesend auf dem weiträumigen Areal - bei zehn bis zwölf Mitarbeitern. Als sein Sohn gestürzt sei, habe das niemand gesehen. Nur die Reaktion anderer Kinder habe es ermöglicht, dass schnell Hilfe vor Ort war. "Die Rettungskette hat dann gut funktioniert, doch die Betreuer sind überlastet", sagt er. Die Zustände im Hort hätten sich dramatisch verschlechtert, es werde versucht, mit nicht fertig ausgebildetem Personal und Aushilfskräften der Lage Herr zu werden. Er habe die Kommunalaufsicht des Landkreises informiert und Strafanzeige gestellt. "Jeder Unfall ist einer zu viel", sagt Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos) auf Nachfrage, er wünsche dem Jungen gute Besserung. Qualifiziertes Personal sei, wie vom Gesetzgeber gefordert, im Hort eingesetzt. Der Fall sei der Versicherung übergeben worden. Weitere Informationen könne er nicht geben, da der Vater rechtliche Schritte eingeleitet habe, es handle sich um ein laufendes Verfahren.