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Luckauer Hasen sind die Waldexperten

Bei der Auswertung der Wettbewerbe hören die Drittklässler gespannt zu. Oberförster Burkhard Nass kürt anschließend die Sieger.
Bei der Auswertung der Wettbewerbe hören die Drittklässler gespannt zu. Oberförster Burkhard Nass kürt anschließend die Sieger. FOTO: Daniel Friedrich
Luckau. Sie nennen sich Hirsche, Füchse oder Adler – und sie haben ziemlich viel Spaß im Wald: 72 Kinder aus den dritten Klassen der Luckauer Rosa-Luxemburg-Grundschule haben in dieser Woche an den Waldjugendspielen am Schanzenberg teilgenommen. Auf zwölf Stationen wurden ihnen Wissensfragen rund um das Leben und Verhalten im Wald gestellt. Daniel Friedrich

Außerdem konnten sich die Kinder bei Wettbewerben wie dem Holzstapeln oder Zapfenweitwurf austoben. "Für jede Station haben die Gruppen eine bestimmte Zeitvorgabe. Sie sind mit sehr viel Begeisterung dabei, denn die besten drei Teams bekommen einen Preis", erklärt Luckaus Revierleiterin Marina Siedschlag, die sich die Aktionen seit 2012 ausdenkt.

"Ziel der Waldjugendspiele ist es, den Schülern spielerisch Wissen über den Wald zu vermitteln. Leider beobachten wir immer wieder, dass die Entfremdung von der Natur zunimmt", sagt der Leiter der Oberförsterei, Burkhard Nass. Kaum ein Kind wisse beispielsweise heute noch, dass die Kiefer der meistverbreitetste Baum in Brandenburg sei.

Das kann den Teilnehmern der diesjährigen Waldjugendspiele nicht mehr passieren: Sie haben beim Geräusche erraten, Gegenstände erfühlen und Baumarten zuordnen ihr Wissen unter Beweis gestellt. Am Ende gingen die Hasen als Sieger hervor, gefolgt von den Eichelhähern und Waschbären.