Mit der neuen Sonderausstellung die im September eröffnet werden soll, will sich das Niederlausitz-Museum in Luckau im Rahmen des Themenjahres „KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020“ dem Kalten Krieg widmen.

Die Ausstellung wird sich nicht allein auf die großen weltgeschichtlichen Ereignisse konzentrieren, sondern den Schwerpunkt auf deren Einfluss auf Luckau legen. Wie weit war Luckau betroffen von allgegenwärtiger Propaganda? Wie haben Ereignisse wie das Wettrüsten zwischen den Blöcken, der Wettlauf ins Weltall, Kubakrise, Vietnamkrieg sich in Luckau ausgewirkt? Wie wurde die Weltpolitik hier vor Ort wahrgenommen?

Zeitzeugen sollen Erinnerungen an Kalten Krieg teilen

Diese und weitere Fragen will das Team des Museum in der Ausstellung beleuchten soll. „Allein an Hand der materiellen Hinterlassenschaften ist dies schwierig zu rekonstruieren. Deshalb sucht das Niederlausitz-Museum nach Zeitzeugen, die bereit sind, ihre Erinnerungen zur Ausstellung beizusteuern“, heißt es in einer Pressemitteilung. Gesucht werden verschiedenste Perspektiven: Erlebnisse bei Reisen und Besuchen zwischen Ost und West, Schulunterricht, Musik und Kultur, Wehrdienstes oder das alltägliche Leben in dieser Zeit. „Wichtig ist uns dabei: Wie hat sich der Kalte Krieg in Ihrem Leben widergespiegelt?“

Luckau

Wer sich angesprochen fühlt, kann sich bis Ende Mai beim Niederlausitz-Museum melden.Erreichbar sind die Mitarbeiter über Email (museum@luckau.de) oder telefonisch unter 03544 1299710.