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| 02:50 Uhr

Luckau bewirbt sich mit Knast-Umbau um Otto-Borst-Preis

Luckau. "Luckau öffnet ein verbotenes Quartier" – mit diesem Projekt zur Umgestaltung der ehemaligen Justizvollzugsanstalt hat sich die Stadt Luckau um den Otto-Borst-Preis 2014 für Stadterneuerung beworben. Zum fünften Mal lobt das Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte diesen Preis aus. H. Kuschy

Ausgezeichnet werden herausragende Planungen und Vorhaben zur Erhaltung, Sanierung und Umnutzung, die der Weiterentwicklung der europäischen Stadt dienen.

Jetzt sind Luckauer für den 15. und 16. Mai zu einer internationalen Städtetagung in das italienische Sterzing eingeladen. Dort werden Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos), Bauamtsleiter Michael Krüger und zwei Stadtverordnete für den erfolgreichen Stadtumbau im deutschsprachigen Raum von Deutschland, Österreich und der Schweiz werben, denn die Pläne aller 37 Bewerber werden dort ausgestellt. Schon am 3. April wird eine Jury ihre Entscheidung treffen.

Für die architektonischen Leistungen zur Umgestaltung der JVA war Luckau bereits belobigt worden.

Bei der Dienstfahrt im Mai wird es auch viel zu lernen geben. Das versprechen Vorträge wie Partyzone Altstadt, Denkmalpflege und Barrierefreiheit, lebenswerte öffentliche Räume oder Foren zu Problemen der Städte im Einzelhandel.