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| 17:00 Uhr

Walddrehna
Lindenstraße soll keine Einbahnstraße bleiben

Seit dem Baustart der neuen Bahn-Unterführung darf der Vehrkehr nur noch einseitig durch die Lindenstraße fahren.
Seit dem Baustart der neuen Bahn-Unterführung darf der Vehrkehr nur noch einseitig durch die Lindenstraße fahren. FOTO: Anja Brautschek / LR
Waldrehna. Anwohner der Walddrehnaer Straße sehen darin keinen Vorteil. Tonnage-Begrenzung ist weiterhin notwenig.

Die Lindenstraße soll wieder von beiden Seiten befahren werden können. Darüber sind sich die Anwohner kürzlich in der Ortsbeirats-Sitzung von Walddrehna einig geworden. „Das ist völlig überflüssig und führt zu einem Schilderwald in der Lindenstraße“, bringt es Anwohner Bernd Mohs auf den Punkt. Viele Kurvenbereiche der Lindenstraße seien schlecht einsehbar. Seitdem die Straße als Einbahn-Straße gekennzeichnet ist, fahren einige Autofahrer unvorsichtiger und schneller als bei Gegenverkehr, nehmen sie war. Vor allem für Fußgänger und Schulkinder, die die Straße als Schulweg nutzen, sei das ein Gefahrenpotenzial.

Die Verkehrsführung in der Lindenstraße wurde mit dem Baubeginn der neuen Unterführung im Sommer 2016 geändert. Das sollte den Verkehr durch Baufahrzeuge in der Straße eingrenzen. Doch die Anwohner sehen darin keinen Vorteil. Autos fahren nun häufig schneller als die vorgeschriebenen 30 Stundenkilometer, der Verkehr habe sich seitdem sogar gesteigert. „Kunden, die zum Beispiel zu mir wollen, müssen die gesamte Straße entlang fahren und können nicht den kürzesten Weg nehmen“, nennt Walter Wittig, der einen Obstbaubetrieb in der Straße führt, ein Beispiel.

Die Anwohner, die zur Ortsbeirats-Sitzung anwesend waren, sind sich aus diesem Grund einig: der Einbahnstraßen-Verkehr in dieser Straße soll wieder aufgehoben werden, sobald die Baumaßnahmen an der Bahn-Unterführung abgeschlossen sind. Nur der Abzweig vor dem Tunnel muss dafür noch angepasst werden. Der Verkehr, der aus der Unterführung kommt, ist nur schwer einsehbar. „Die Stelle wird noch nachgebessert“, sagt Thomas Eif, Mitarbeiter des Bauamtes von Heideblick.

Die Tonnage-Begrenzung, darüber sind sich alle Anwesenden einig, soll jedoch bleiben. Vor rund drei Jahren wurde der Verkehr auf Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen beschränkt. Grund war, dass der Straßenbelag der Lindenstraße nicht für diese Belastung ausgelegt ist und Absenkungen im Profil deutlich wurden.