ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:07 Uhr

Leichter Aufgalopp

Luckau.. Als einer der Favoriten der neuen Kreisliga gehandelt, hatte Rot-Weiß Luckau am Sonnabend im ersten Heimspiel der Saison gegen im Vorfeld schwer auszurechnende Vetschauer leichtes Spiel. Blau-Weiß Vetschau II – nur mit elf Spielern und zu spät angereist – war gegen entfesselte Luckauer chancenlos. Von Stephan Teske

Trainer Trautmann hatte bis auf Ronny Grün und Michael Walter seine beste Mannschaft zusammen.
Im Tor musste der Luckauer Trainer eine Änderung vornehmen. Nach den Vorfällen im Vorbereitungsspiel in Golßen (die RUNDSCHAU berichtete) verließ Maik Friemelt die Berstestädter in Richtung Walddrehna. Für ihn stand Maik Guttke zum ersten Mal im Luckauer Tor und machte seine Sache ausgezeichnet.
Als wollten die Schützlinge von Uwe Trautmann die siebenminütige Verspätung des Spielbeginns aufholen, so startete Luckau in die Saison 2004/2005. Von Beginn an hellwach wurden die Gäste schon nach vier Minuten eiskalt erwischt. Nach einer Kombination über Michael Assenbruck, der nach langer verletzungsbedingter Pause erstmals dabei war, und Marcel Dommasch traf Robert Noack zur frühen Führung.
Luckau gönnte den Vetschauer Gästen keine Atempause. Nach einer Kopfballvorlage von Robert Noack hatte Tobias Krause die Chance zum 2:0, vergab jedoch (10.).
Nur zwei Minuten später hatte der neue Torwart von Rot-Weiß, Maik Guttke, die erste heikle Situation zu überstehen.
Nach einem Konter der Gäste rettete er bravourös. In der 17. Minute hatte Michael Assenbruck nach einer Flanke von Robert Noack das 2:0 auf dem Kopf, scheiterte jedoch. In der Folgeminute machte er es besser. Nach schöner Einzelaktion von Heiko Genilke traf er zum 2:0 (18.). Vier Minuten später traf Marcel Dommasch wieder nach Vorarbeit von Heiko Genilke zum vorentscheidenden 3:0 (22.). Aggressiver, zweikampfstärker sowie spielerisch und läuferisch turmhoch überlegen, zeigten die Gastgeber den Blau-Weißen die Grenzen auf. Nach 30 Minuten als Robert Noack nach feinem Zusammenspiel mit Marco Petschick den Ball aus sechs Metern in die Wolken schoss, endete die beste Luckauer Phase. Jetzt wurde das Tempo aus dem Spiel genommen und zu eigensinnig gespielt.

Nach dem 4:0 war die Luft raus
Zwar fiel noch das 4:0, bezeichnend für das Luckauer Spiel nach einem Alleingang durch Heiko Genilke (40.), jedoch bekamen die Zuschauer außer einem Kopfball von Marcel Dommasch (42.) und sehenswerten Torschüssen von Tobias Krause (48.) und Heiko Genilke (61.) sowie einer vergebenen Chance von Marcel Dommasch (65. nach Flanke von Silvio Fechner) nicht mehr viel von Rot-Weiß zu sehen.
Im Gegenteil: Blau-Weiß Vetschau hatte nach 62 Minuten die Chance auf eine Resultatsverbesserung (gut gehalten von Maik Guttke) und schaffte in der 67. Minute das Ehrentor durch Jörn Kosche. Marcel Dommasch blieb es vorbehalten, mit seinem Tor zum 5:1 nach Pass von Marcel Jahn das Endergebnis herzustellen (77.).

„Fußball wie ich ihn mir vorstelle“
Trainer Uwe Trautmann sagte nach dem Spiel: „Bis zur 30. Minute war das Fußball wie ich ihn mir vorstelle. Ab da hat die Mannschaft das Spiel auf die leichte Schulter genommen. Böse bin ich den Jungs nicht. Auch bei den Profis passiert so etwas täglich. Wenn wir am Ende jedes Spiel mit 5:1 gewinnen regt sich niemand mehr auf.“
Beste Luckauer waren: Robert Noack, Michael Assenbruck, Marco Petschick.
Fazit: Ein leichter Aufgalopp für Rot-Weiß Luckau in der Kreisliga.

Statistik Die Aufstellung:
 Maik Guttke
Marcel Jahn
Mike Horst
Robert Noack
Marian Bernacki
Marco Petschick
Heiko Genilke
Marcel Dommasch
Silvio Fechner (83., Markus Petschick)
Michael Assenbruck (66., Falko Schachler)
Tobias Krause (54., Manuel Annuhs)