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| 16:06 Uhr

Dahme-Spreewald
Kreis baut neues Jobcenter in Königs Wusterhausen

 So soll das neue Jobcenter einmal aussehen.
So soll das neue Jobcenter einmal aussehen. FOTO: Planungsgesellschaft Bauconzept
Königs Wusterhausen. Verwaltungskomplex soll 14 Millionen Euro kosten und bis 2020 fertig sein. Der Spatenstich ist jetzt erfolgt.

In Königs Wusterhausen entsteht ein weiterer Verwaltungskomplex an der Max-Werner-Straße. Der Landkreis Dahme-Spreewald baut dort ein neues Jobcenter im Behördenzentrum zwischen dem Finanzamt und Amtsgericht.  Landrat Stephan Loge gab gemeinsam mit Volker Basche, Geschäftsführer des Jobcenters Dahme-Spreewald sowie Geschäftsführer Bert Hoffmann vom beauftragten Planungsbüro Bauconzept den symbolischen Startschuss zum sofortigen Baubeginn.

Der Landkreis  investiert als Bauherr nach mehrjähriger Vorbereitungszeit rund 14 Millionen Euro in das Projekt. Bis Mitte 2022 wird auf einem Areal von rund 6200 Quadratmetern ein viergeschossiges Gebäudeensemble entstehen. Künftiger Hauptnutzer des Neubaus vom Untergeschoss bis in die zweite Etage wird das Jobcenter Dahme-Spreewald sein. Weitere Büros und Besprechungsräume wird die Kreisverwaltung selbst nutzen, um unter anderem den Bereich Informationstechnik unterzubringen.

„Der Neubau des zentralisierten Jobcenters Dahme-Spreewald an diesem Standort zählt zu unseren aktuell wichtigsten Vorhaben. Wir errichten hier ein modernes Gebäude, das den Anforderungen an Nachhaltigkeit entspricht und sowohl den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch den Kunden des Jobcenters ein ausgezeichnetes Umfeld bieten wird“, sagt Landrat Loge.

Für das Bestandsgebäude werden umfangreiche Vorgaben des Denkmalschutzes erfüllt. Der einbettende Neubau ist über einen repräsentativen wie funktionalen Empfangsbereich zu betreten und barrierefrei gestaltetet. Alt- und Neubau des Jobcentergebäudes sind über Durchgänge baulich miteinander verbunden, die einzelnen Geschosse über mehrere Aufzüge und Treppenhäuser erreichbar. Das Dach wird begrünt, und im Innenhofbereich bieten Sitz- und Aufenthaltsflächen Raum für Gespräche und Entspannung.

Zur Absicherung der Stellplätze wird zeitgleich ein mehrstöckiges Parkhaus mit mindestens 171 Stellplätzen auf dem benachbarten Parkplatz-Grundstück des Kreises errichtet. Das Parkhaus verfügt über einen Personenaufzug und E-Ladesäulen und wird bis zur Inbetriebnahme durch das Jobcenter im Jahr 2022 fertiggestellt sein.

Die Generalplanung für den Bau und dessen Überwachung liegt in Händen der sächsischen Planungsgesellschaft Bauconzept. Für das Bauvorhaben arbeitete das Büro eng mit Dahme-Spreewalds Gebäude- und Immobilienmanagement (GIM) zusammen. Die Agentur für Arbeit hatte für die Innenraumaufteilung und Ausstattung des 1460 Quadratmeter Grundfläche umfassenden Jobcenters bundeseinheitliche Vorgaben gemacht. „Herausforderungen bei der nachhaltigen Planung waren, neben dem Grund- und Immobilienerwerb von verschiedenen Eigentümern, die Untersuchung der schwierigen Untergrundverhältnisse durch ein Fachbüro sowie die Erfüllung denkmalschutzrechtlicher Auflagen“, erklärt Dietmar Licht, Amtsleiter für das GIM in der Kreisverwaltung.

 In der Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2014 sind verschiedene Standortvarianten im Bereich des Behördenzentrums  bewertet worden. Notwendig geworden war diese Untersuchung aufgrund des  Bedarfs des Jobcenters und der Kreisverwaltung. Der Kreistag Dahme-Spreewald hat im Februar 2018 dann mit seinem positiven Votum den Weg frei gemacht für den Bau des neuen, viergeschossigen Verwaltungskomplexes.

Das Jobcenter ist eine gemeinsame Einrichtung der Träger Landkreis Dahme-Spreewald und Agentur für Arbeit Cottbus. Die bisherigen fünf Standorte werden künftig alle im Neubau an der Max-Werner-Straße gebündelt. „Wir werden uns hier in Königs Wusterhausen mit allen 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Herausforderungen der neuen Zeit und des Arbeitsmarktes stellen − und setzen dabei besonders auf Bürgerfreundlichkeit“, sagt Jobcenter-Geschäftsführer Volker Basche. Momentan betreut seine Einrichtung in Dahme-Spreewald rund 6500 Kunden.