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| 19:13 Uhr

Feuerwehren im Dauereinsatz
Lage im Wald bleibt auch um Luckau brenzlig

Bei Karche-Zaacko haben in Richtung Spreewald gut 55 Hektar Wald in Flammen gestanden. Kaum war der Brand in der Nacht zum Donnerstag gelöscht, sind die Einsatzkräfte zum nächsten Feuer gerufen worden.
Bei Karche-Zaacko haben in Richtung Spreewald gut 55 Hektar Wald in Flammen gestanden. Kaum war der Brand in der Nacht zum Donnerstag gelöscht, sind die Einsatzkräfte zum nächsten Feuer gerufen worden. FOTO: Frank Ratajczak
Luckau. Die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren sind weiter im Dauerstress. Kaum ist der Großbrand im Wald bei Luckau gelöscht, müssen die Kameraden zum nächsten Feuer ausrücken.

Der Großbrand bei Luckau, hier hatten am Mittwoch etwa 55 Hektar Wald in Flammen gestanden, ist gelöscht. Der Einsatz dauerte allerdings mehrere Stunden an. Mehr als 40 Löschfahrzeuge waren ausgerückt. Um Mitternacht war das Feuer erstickt. Allerdings mussten die Einsatzkräfte schon kurze Zeit wieder ausrücken. Eine Waldfläche zwischen Kreblitz und Kasel-Golzig hatte sich auf 200 Quadratmetern entzündet , bestätigt die Leitstelle Lausitz. 14 Einsatzfahrzeuge mit Kameraden aus Kreblitz, Kasel-Golzig, Gießmannsdorf und Kaarche-Zaacko haben auch diesem Feuer den Garaus gemacht. Aber die Lage bleibt weiter brenzlig.

„Durch starken Wind und die große Trockenheit hatte sich ein Feuer im Bereich zwischen der Autobahn13, Duben, Kreblitz und Schiebsdorf rasch ausgebreitet. Teilweise brannten Feld- und Waldflächen auf rund 60 Hektar“, bestätigt der Leiter des Luckauer Ordnungsamtes. Auch Wehren aus Unterspreewald, Heideblick, Lübben, Lübbenau, Schenkenländchen, Bersteland und Einsatzkräfte des Landkreises Dahme-Spreewald unterstützten den Einsatz mit 39 Einsatzfahrzeugen und rund 140 Kameraden. Landwirtschaftliche und Transportunternehmen haben mit umfunktionierten Güllefässern oder geeigneter Technik die Flächen befeuchtetet oder umgepflügt, um die Flammen zu bannen. Die Löscharbeiten und Brandwache dauerten bis in die Morgenstunden an. Aber das große Feuer konnte letztlich zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Ein örtlicher Verbraucher- und ein Getränkemarkt haben die Einsatzkräfte nach der regulären Öffnungszeit versorgt.

„Es herrscht weiterhin die höchste Waldbrandgefahrenstufe in der gesamten Region“, mahnt der Ordnungshüter an. Die dringende Bitte: Alles vermeiden und unterlassen, was zu einem Brand auf Feld und Flur führen kann. Denn fast jeder Brand gehe auf fehlerhaftes menschliches Handeln zurück.

(kw)