ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:50 Uhr

Nachwuchs zeigt sein Können
Musikgenuss mit Rock-Klassikern

Mit ihrem knapp zweistündigen Konzert begeisterte die Schülerband KlangArt der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule das Publikum in der Aula des Bohnstedt-Gymnasiums.
Mit ihrem knapp zweistündigen Konzert begeisterte die Schülerband KlangArt der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule das Publikum in der Aula des Bohnstedt-Gymnasiums. FOTO: Birgit Keilbach
Luckau. Schülerband „KlangArt“ begeistert mit individueller Interpretation bekannter Rocksongs.

Minutenlang applaudierte das Publikum am Freitagabend stehend in der Aula des Luckauer Bohnstedt-Gymnasiums. Dank und Anerkennung für ein berührendes Konzerterlebnis, dargeboten von der Schülerband „KlangArt“ der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule.

Knapp zwei Stunden lang brachten die zehn Nachwuchsmusiker mit ihrem Bandleiter und Musiklehrer Harald Voigt insgesamt 20 Titel zu Gehör, vier davon gemeinsam mit dem Chor des Gymnasiums unter der gekonnten Leitung von Eckhard Kochte.

Es war ein Konzert mit eindringlichen Tönen und Themen, in dem die Musiker und Sängerinnen zahlreiche bekannte Rockballaden individuell und vielfältig instrumental und gesanglich interpretierten und damit ein ganz besonderes Hörerlebnis boten.

Neben dem klassischen Gitarren- und Schlagzeugsound setzten Violine, Querflöte, Cello, Saxofon, Piano, Akkordeon sowie diverse Percussions in Vor- und Zwischenspielen die beeindruckenden klanglichen Akzente. Für den richtigen Ton dabei sorgte Patrick Schlesinger an den Reglern, der die Technik mit Gitarrist Martin Rossa gemeinsam einrichtete. Heiko Jakobza setzte die Bühne ins passende Licht.

Als ein Konzert für Freunde und Unterstützer hatten die jungen Musiker diesen Höhepunkt anlässlich des vierjährigen Bestehens der Band vorbereitet. Diese saßen nicht nur im Publikum. Als ehemalige Mitglieder musizierten Gregor Schmidt am Schlagzeug und Hardy Schulze, der sowohl Akkordeon als auch Piano spielte, mit. Sängerin Lena Kipar hat den Staffelstab inzwischen an Helena-Luise Kluge übergeben. Die jetzt Studierende beeindruckte nochmals mit ihrer Stimme und beide Sängerinnen überzeugten auch im Duett.

„Mir hat es viel Spaß gemacht, auch gemeinsam mit den Chor zu singen“, sagte Helena-Luise Kluge nach ihrem Debüt. Ein Konzert von dieser Größenordnung veranstaltete die Band erstmals. „Es war für uns eine Probe, ob wir so etwas auch bewältigen können und es ist gelungen“, resümierte Harald Voigt.

Er dankte insbesondere den Musikschul-Kollegen: „Wenn sie nicht alle ein so gutes Handwerk ausüben würden, dann gäbe es diese Band nicht.“ Denn er baue auf dem Können auf, das die Musikschüler mitbringen, arrangiere die Titel für die einzelnen Instrumente, um dem selbst gestellten Anspruch dieses Kunstprojektes am Ende auch gerecht zu werden.

„Ich bin positiv überrascht, was so eine Schülerband qualitativ auf die Beine stellt und wie sie so viele Instrumente auf einem so hohem Niveau zusammenführt“, sagte Marko Dreizehner. Zudem habe der Chor mit der Band sehr gut harmoniert, ergänzte der Dahmenser, dessen Tochter im Chor des Gymnasiums mitsingt.

Das harmonische Zusammenspiel der verschiedenen Instrumente gefiel auch der Luckauerin Katrin Liszka. „Sie haben viele ältere Lieder gespielt, die ich kannte und gut mitsingen konnte“ kam sie auf einen weiteren ansprechenden Aspekt zu sprechen.

Ihre Schwester Katja Hinze war aus Königs Wusterhausen gekommen und zeigte sich vom Dargebotenen fasziniert: „Ich habe Gänsehaut bekommen, so toll haben sie gespielt. Und es war schöne Musik zum Träumen dabei. Zum nächsten Konzert komme ich auf jeden Fall wieder“, ergänzte sie.

Dieses werde voraussichtlich zum Auftakt des Luckauer Türmerfestes am 2. Juni stattfinden, kündigte Bandleiter Harald Voigt an. Ein Termin, den man sich vormerken sollte.