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| 13:41 Uhr

Gemeinsam musizieren
Heiteres Forellenquintett im trüben November

Das Forellenquintett von Franz Schubert, dargeboten von Musiklehrern der BTU Cottbus und der Niederlauaitzer Musik- und Kunstschule, war der Höhepunkt des niveauvollen Lehrer-Schüler-Konzertes.
Das Forellenquintett von Franz Schubert, dargeboten von Musiklehrern der BTU Cottbus und der Niederlauaitzer Musik- und Kunstschule, war der Höhepunkt des niveauvollen Lehrer-Schüler-Konzertes. FOTO: Birgit Keilbach
Luckau. Erstes Lehrer-Schüler-Konzert der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule fand beim Publikum großen Anklang.

 Zu einem gemeinsamen Konzert von Musiklehrern und –schülern hat die Niederlausitzer Musik- und Kunstschule am Sonntagnachmittag erstmals eingeladen. Rund 60 Musikfreunde aus Luckau und Umgebung lauschten im Klostersaal der Luckauer Kulturkirche den Darbietungen. „Hör zu“ lautete das Motto und es sollte vermitteln, wie Musikschülern im Verlauf ihrer Ausbildung Flügel wachsen, erläuterte Musikschulleiterin Martina Moriabadi. „Hör zu, wie du dich selbst entwickeln kannst“ sprach sie insbesondere die jungen Zuhörer im Publikum an.

Zwei langjährige Musikschülerinnen - Hermine Wenzel und Josephine Schulze - brachten zum Auftakt gemeinsam mit ihrer Musiklehrerin Heike Kube einen Eindruck davon zu Gehör. Hermine Wenzel  erreichte schon mehrfach beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ sehr gute Platzierungen und bestand Anfang dieses Jahres die Aufnahmeprüfung für das Brandenburgische Landesjugendsinfonieorchester.

Während des niveauvollen Konzertes mit Kammermusik von Joseph Haydn, Luigi Boccerini, Franz Schubert und Franz Liszt erhielten die Musikfreunde zudem einen Einblick in das Können der Lehrenden an der Luckauer Musikschule sowie des Studiengangs für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus/Senftenberg. Als ganz besonderes Bonbon ließen sie das Forellenqintett von Franz Schubert wunderbar unbeschwert und fröhlich zur großen Freude aller Musikliebhaber durch den Klostersaal sprudeln. Mit minutenlangem Beifall dankte das Publikum für diesen exzellenten Musikgenuss.

Die Musik live zu hören sei ein ganz anderes Erlebnis „als zu Hause im Sessel der CD zu lauschen“, sagte Ingrid Mattuschka.

„Das Forellenquintett war der Höhepunkt dieses Konzertes und es ist sehr schön, den jungen Leuten zuzuhören“, ergänzte die Luckauerin. Luckaus Hauptamtsleiterin Birgit Lehmann war in Vertretung des Bürgermeisters zum Konzert gekommen. „Ich finde diese Idee super“, sagte sie. Auch ihrer siebenjährigen Tochter Zoe, die gerade Gitarre spielen lernt, gefiel das Konzert. Sie war besonders auf den Bass gespannt, dem sie dann beim Forellenquintett andächtig lauschte. Auch Wolfgang Michael Kühnast und seiner Frau Katja gefiel die Idee. „Wir hatten allerdings mehr Schüler erwartet. Doch durch die Musik der Lehrer wird deutlich, auf welch hohem Niveau an der Musikschule gelehrt wird“, resümieren sie. Für Rüdiger Lorenz war das Lehrer-Schüler-Konzert ein guter Anfang. Er begrüßte es, „dass die Lehrer im Sinne der Musikschule auf diese Weise stärker in die Öffentlichkeit treten.“