Ohne das Engagement der Kameraden wäre ein flächendeckender Brand- und Katastrophenschutz nicht denkbar.
Insgesamt rückten die Feuerwehren im Jahr 2003 zu 627 Bränden, 976 technischen Hilfeleistungen und zwei Gefahrgutunfällen aus. Dabei wurden 97 Personen gerettet und 20 Personen tot geborgen. 167-mal gab es blinden Alarm. 65 Notrufe wurden durch Brandmeldeanlagen ausgelöst. Um diese Einsätze und Aufgaben zu bewältigen, brauchen die Feuerwehren leistungsfähige und ständig einsatzbereite Technik. Dieses Ziel könne aber nur erreicht werden, wenn Ausbildung und Schulung auf einem hohem Niveau durchgeführt werden, was nicht immer der Fall sei, so Drannaschk. Auch die Technik soll stets einsatzbereit sein. Die letzte Überprüfung der Fahrzeuge hat folgende Situation ergeben: Von 411 Fahrzeugen sind 156 einsatzbereit, 188 eingeschränkt und 67 nicht einsatzbereit. Deshalb sei Hilfe von Kreis und Land nötig, um den schlechten Zustand zu verbessern.
Das Feuerwehrtechische Zentrum (FTZ) hat im vergangenen Jahr hervorragende Dienste geleistet, lobte der Kreisbandmeister. Es habe sich unter Führung von Horst Wienig zu einem wichtigen Partner für die Feuerwehren im Landkreis profiliert. Auch für die Sicherstellung der Ausbildung auf der Atemschutzübungsstrecke konnten 800 Kameraden im Jahr 2003 das Angebot des FTZ nutzen.
Der Landesfeuerwehrverband habe im Januar erneut zu einer Spendenaktion für zwei an Leukämie erkrankte Kameraden aufgerufen. Es sind 262,77 Euro zusammengekommen. Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbands hat auf 300 Euro erhöht.