Dahme setzt weiter auf einen Sicherheitsdienst. Die Stadtverordneten haben einer außerplanmäßigen Ausgabe  während ihrer Sitzung mehrheitlich zugestimmt. Rund 9500 Euro beträgt der zusätzliche finanzielle Aufwand. Im Haushalt dieses Jahres sind Mittel für die Sicherheitsfirma allerdings nicht eingestellt. Das Geld soll deshalb aus der eingesparten Amtsumlage zur Verfügung gestellt werden.

Sicherheitsdienst soll Grund- und Oberschule sowie Schlosspark sichern

Schon im April dieses Jahres hatten die Stadtverordneten beschlossen, eine Sicherheitsfirma zu beauftragen. Sie sollte die Bereiche der Grund- und Oberschule sowie den Schlosspark sichern und beaufsichtigen. Ziel war und ist es, Pöbeleien, Schmutz und Lärm Jugendlicher zu verhindern.

Bürger und Anwohner fühlten sich zunehmend genervt und belästigt. Mitte September dieses Jahres wurde deshalb die Sicherheitsfirma beauftragt – vorerst für fünf Wochen. Weil die Resonanz der Bevölkerung und die Auswertung der Ergebnisse laut Verwaltung positiv sind, wurde der Auftrag in Absprache mit dem Bürgermeister verlängert.

Auftrag mit Sicherheitsdienst verlängert

Hans-Georg Nerlich (LandLeben) will dazu wissen, wer das Projekt mit wem ausgewertet hat. Und wie lange der jetzt verlängerte Auftrag gilt. Beides wurde während des öffentlichen Teils der Sitzung nicht beantwortet. Die zuständige Fachbereichsleiterin Christina Denkel stellte Informationen lediglich im nichtöffentlichen Teil der Stadtverordnetensitzung in Aussicht.

Auch der Bürgermeister Thomas Willweber (Freie Wähler) hielt sich bedeckt. Er verwies lediglich darauf, dass er die Stadtverordneten über eine Verlängerung des Auftrags schon während der vergangenen Sitzung informiert habe.