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Wirtschaft
Konjunktur in Dahme-Spreewald auf Rekordniveau

Lübben/Luckau. Die Wirtschaft im Landkreis Dahme-Spreewald bewegt sich auf einem Rekordniveau. 56 Prozent der Unternehmen schätzen ihre Geschäftslage als gut, weitere 43 als befriedigend und nur ein Prozent als schlecht ein. Der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen habe sich demnach auf plus 55 Prozentpunkte erhöht.

56 Prozent der Unternehmen schätzen ihre Geschäftslage als gut, weitere 43 als befriedigend und nur ein Prozent als schlecht ein. Der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen habe sich demnach auf plus 55 Prozentpunkte erhöht.

Stärkster Wachstumsmotor in der Region ist das Baugewerbe. Aber auch für die Industrie und die Dienstleister verlaufen die Geschäfte gut. Nicht ganz so euphorisch sind die Händler, die aber dennoch in der Mehrheit mit der Umsatzentwicklung zufrieden sind.
Die Geschäftsaussichten sind ebenfalls ausgezeichnet. 27 Prozent der Unternehmen rechnen in den kommenden Monaten mit besseren, 69  Prozent mit gleichbleibenden und nur vier Prozent mit schlechteren Geschäften. Der Saldo aus positiven und negativen Erwartungen liegt damit 23 Prozentpunkte im Plusbereich. Im Herbst 2016 lag dieser Wert noch bei fünf Punkten im Plus. Am optimistischsten ist das Dienstleistungsgewerbe. Die Industrie geht von steigenden Auftragseingängen aus dem In- und Ausland aus. Der Handel freut sich auf das Weihnachtsgeschäft. Das Baugewerbe rechnet trotz des bevorstehenden Winters mit gleichbleibend guten Geschäften.
Das ergaben die regionalen Resultate der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus.
„Den besten Indikator für die künftige Entwicklung bieten die Investitionsabsichten“, erklärt Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. „42 Prozent der Unternehmen planen höhere Ausgaben, die vor allem für die Kapazitätsausweitung und die Produktinnovation eingesetzt werden sollen. Das zeigt, dass der gegenwärtige konjunkturelle Höhenflug in Dahme-Spreewald kein Strohfeuer ist.“
Auch die Beschäftigung wird weiter zunehmen. Allerdings haben die Unternehmen - wie in der gesamten Region Südbrandenburg - große Probleme geeignetes Fachpersonal zu finden.