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| 13:32 Uhr

Kneipennacht
Ostrock in der Ruine und Geigen-Klänge am Bad

Das Tanzbein schwingen ist ausdrücklich erwünscht bei der Kneipennacht.
Das Tanzbein schwingen ist ausdrücklich erwünscht bei der Kneipennacht. FOTO: keilbach birgit
Dahme. Bei der Kneipennacht am Sonnabend in Dahme laden sechs Lokale die Flanierer zur Einkehr ein.

(be) Ein lauschiger Sommerabend, Musik und coole Drinks – am Sonnabend wird die Flämingstadt zur Flanier- und Partymeile. Bereits zum 14. Mal laden hiesige Gastronomen zur Kneipennacht ein. Sechs Wirte unter Federführung von Frank Donath, Wirt des Gartenlokals am Bad, haben für die Flanierer einen musikalischen Mix aus Bewährtem und Neuem vorbereitet.

Im Gartenlokal wollen Dobby und Freunde die Gäste unterhalten. Mit dabei ist diesmal ein Geiger, der irischen Folk und Balladen unter abendlichem Himmel zu Gehör bringen wird, macht Frank Donath neugierig. Rock-Klassiker von Joe Cocker und Co. spielt die TB-Session-Band bei Katzschkes. Im Cafè Rose hat die junge Band Down Ahead aus Schöna ihren Auftritt, die in der Region bereits eine große Fangemeinde hat. Kotte-Musik gibt es in Siggis Bistro und die Kleine Kneipennachtsmusik in der Sportwelt. Eine Premiere kündigt Frank Donath in der Schlossruine an, in der das Team der Kino-Café-Bar zur Kneipennacht die Gäste bewirten wird. Hier ist erstmals die Ostrock-Tribute-Band Splitt zu erleben: Mit all den großen Hits, an die die Fans sich gern erinnern: von Karat bis Silly. „Wir sind gespannt, wie das ankommt“, sagt Frank Donath.

Ein unterhaltsamer Bummel für Alt und Jung – das ist das Konzept, auf das die Macher der Kneipennacht in Dahme setzen. Die Wirte kümmern sich gemeinsam um die Ausgestaltung und tragen auch das finanzielle Risiko. Unterstützung aus anderen Töpfen gibt es für die Veranstaltung nicht. Deshalb seien Extras wie beispielsweise ein Bus-Shuttle nicht möglich, jedoch liegen die Lokale in einem engen Umkreis und sind zu Fuß gut erreichbar, so Frank Donath.

Zufriedene Gäste, die ihren Spaß haben und später vielleicht gern einmal nach Dahme wiederkommen, seien ihr schönster Lohn, sagt er. Eintrittsbändchen, die zum Besuch aller beteiligten Lokale berechtigen, gibt es für acht Euro im Vorverkauf in den jeweiligen Gaststätten sowie im Heimatmuseum am Töpfermarkt. Kurz Entschlossene können die Bändchen auch noch an der Abendkasse erwerben (zehn Euro).