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| 16:15 Uhr

Junge Musik
„KlangArt“ sagt beim Türmerfest tschüss

Die Schülerband „KlangArt” ist beim Türmerfest am Sonnabend in dieser Formation zum letzten Mal zu erleben.
Die Schülerband „KlangArt” ist beim Türmerfest am Sonnabend in dieser Formation zum letzten Mal zu erleben. FOTO: Renate Strohfeld
Luckau. Letzter Auftritt der Band in der gewohnten Formation. Aber junge Nachrücker stehen in den Startlöchern.

Drei Tage Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie bietet das Luckauer Türmerfest. Los geht es am Freitag, 1. Juni, dem Kindertag, um 19 Uhr mit Fridolins Show für Knirpse und Co. Ab 20 Uhr steigt eine Mini-Disco für die Kleinsten am Hausmanns­turm, bevor um 21 Uhr Venga Venga, Deutschlands größte 90er- und 2000er-Party-Band, in der Gartenstadt Station macht.

Der Sonnabend und der Sonntag halten Kultur nonstop auf den Bühnen am Markt und auf dem Mönchhof bereit. So ist am Sonnabend, 21 Uhr, Feiern mit „Mr. Feelgood“ auf der Marktbühne angesagt, am Sonntag, 21 Uhr, bieten „Yeo Men“ mundgemachte Musik im modernen Sound.

Neben Stars von auswärts setzen traditionell einheimische Künstler und Bands beim Türmerfest Akzente. Der Auftritt der Schülerband „KlangArt“ von der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule am Sonnabend, 2. Juni, um 14 Uhr auf der Marktbühne wird dabei zugleich ein Abschied sein.

Etliche Bandmitglieder beginnen  im September eine Ausbildung oder ein Studium. So wird die Formation in der gwohnten Form nicht mehr weiterbestehen.

Gründungsmitglieder wie Jonas Koch (E-Bass) und Martin Rossa (Akkustik-Gitarre, Tonmeister und stellvertretender Bandleiter) geben sich am Sonnabend zum letzten mal öffentlich die Klinke in die Hand und übergeben ihren jüngeren Nachfolgern offiziell die Bühne.

Seit fast fünf Jahren sammelt der Bandleiter Harald Voigt musikbegeisterte Schüler um sich. „Dies war und ist nicht einfach, da diese Schüler meist auch jede Menge andere Verpflichtungen und Freizeitinteressen haben“, blickt Martin Rossa zurück. Aber schließlich stand das Konzept: Die Band spielt Musik, die im Rockbereich schon  „Klassik“ ist. Dabei kommen neben den typischen Instrumenten zusätzliche zum Einsatz, welche in der Rockmusik sonst eher nicht die Hauptrolle spielen.  Deshalb ist dann auch der Begriff Klang Art (Klangkunst) nicht nur der Name dieses „Unternehmens“, sondern auch Programm für die Stückauswahl. Ein Konzept, das aufgeht.