In der Gemeinde Heideblick haben Kitas, Hort und Grundschule derzeit ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Weiterhin steigende Kinderzahlen erfordern möglichst zügig umsetzbare Lösungen, um die Situation zu entschärfen. Der Bildungsausschuss der Gemeinde hatte auf seiner jüngsten Sitzung eine Kapazitätserweiterung des Hortes am Standort der Grundschule in Walddrehna ins Auge gefasst. Dort steht seit einigen Jahren die frühere Kita „Pilzkörbchen“ leer. Bei einer Vor-Ort-Begehung nahmen die Ausschussmitglieder kürzlich die Einrichtung in Augenschein. „Im Ergebnis wäre es möglich, das Objekt so zu ertüchtigen, dass dort rund 50 Hortplätze angeboten werden können“, informierte Bürgermeister Frank Deutschmann (parteilos) am Montagabend die Gemeindevertreter. Das Objekt sei in guten, baulichen Zustand. Allerdings sind Sanierungsmaßnahmen erforderlich, um im Pilzkörbchen aktuell geltende energetische Standards zu erreichen. Besonders schnell wird der Platznot in den Einrichtungen damit jedoch nicht Abhilfe zu schaffen sein. Der Bürgermeister rechnet mit einer Planungs- und Umbauzeit von rund drei Jahren.