| 02:43 Uhr

Wildschweine
Jäger sollen Proben abgeben

Dioe Wildschweine, hier eine Rotte, sind von der Afrikanischen Schweinepest bedroht.
Dioe Wildschweine, hier eine Rotte, sind von der Afrikanischen Schweinepest bedroht. FOTO: Fotolia
Luckenwalde. Die Amtstierärztin des Landkreises Teltow Fläming hat die Jäger aufgerufen, von gesund erlegten Wildschweinen weiterhin Blutproben zu entnehmen und im Veterinäramt Luckenwalde abzugeben. Die Proben werden für das Schweinepest-Monitoring weiterhin benötigt, informiert Kreissprecherin Katrin Melzer. red/bt

Dies könne zusammen mit der Abgabe der Trichinenproben erfolgen. Das Einsendematerial erhalten die Jäger beim Veterinäramt, ergänzt die Sprecherin.

Die Afrikanische Schweinepest rückt immer näher. In Polen und den baltischen Staaten sowie in Tschechien und Rumänien sind bereits Fälle der Krankheit aufgetreten. Die Erkrankung betrifft alle Altersklassen und Geschlechter gleichermaßen und führt in nahezu allen Fällen zum Tod des Tieres etwa innerhalb einer Woche.

Die Wildschwein-Monitoring-Verordnung bestimmt, dass im Landkreis Teltow-Fläming im Jahr 2017 mindestens 225 gesund erlegte Wildschweine auf Klassische und Afrikanische Schweinepest zu untersuchen sind. Diese Zahl ist bei weitem noch nicht erreicht.