„Behinderungen sind Teil des menschlichen Lebens“ , sagte Dahme-Spreewald-Landrat Martin Wille zur Eröffnung des Integrationstages in Königs Wusterhausen. Er plädierte dafür, sicherzustellen, dass behinderte Menschen in der Gesellschaft nicht benachteiligt sind. Als Beispiel dafür, dass sich der Landkreis um die Belange Behinderter sorge, nannte Wille den barrierefreien Umbau des Bahnhofsvorplatzes in Bestensee, der dieser Tage freigegeben werden soll.
Trotz aller Fortschritte, die auch Gabriele Schirmer, Vorsitzende des Behindertenverbandes Dahme-Spreewald, lobt, gebe es noch einiges zu tun. Sie betonte, dass ihr Verband, dem laut Schirmer zurzeit 97 Personen angehören, bereits seit einiger Zeit weitere Ansprechpartner im Süden des Landkreises suche. „Im ländlichen Bereich ist es schwierig, an die Leute heranzukommen“ , sagt sie. In den früheren Kreisen Lübben und Luckau hapere es bis auf einige Ausnahmen, eine sei der Luckauer Bezirksverband der Blinden und Sehschwachen, noch an Netzwerken.
Das Beratungsangebot, das der Behindertenverband an jedem zweiten Dienstag im Monat in Lübben eingerichtet hat, werde nur spärlich wahrgenommen, so Gabriele Schirmer.