Vier Stützpunktwehren gibt es im Amt: in Golßen, Drahnsdorf, Glienig und Kasel-Golzig. Diese Wehren sind bestens ausgestattet und für den Ernstfall gerüstet. Innerhalb weniger Minuten ist jeder Einsatzort im Amtsgebiet erreichbar. „Die Stützpunktwehren verfügen über die nötige Technik, etwa Einsatzfahrzeuge“ , sagt Günter Wenzlaff und erklärt: „In jeder der vier Wehren wurde ein Maschinist sowie ein Gruppenführer bestimmt, der in der Silvesternacht nüchtern bleiben muss. So ist gewährleistet, dass die angeforderte Wehr auch ausrückt.“ Dass es an der notwendigen Besatzung mangelt, befürchtet er nicht. „Unsere Kameraden wissen, dass es zu Weihnachten und Silvester schneller als sonst zu einem Brand kommen kann. Da betrinkt sich niemand sinnlos“ , ist der Amtsbrandmeister überzeugt. Traditionell feiert die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Golßen auch in diesem Jahr gemeinsam den Jahreswechsel. „Sollte es wirklich ernst werden, sind die Kameraden schon im Gerätehaus, was Zeit spart“ , so Wenzlaff. Zusätzlich benötigte Kräfte würden über die Sirene alarmiert. Für die Freiwilligen Feuerwehren in den anderen Dörfern wurde keine Alarmbereitschaft extra angeordnet. Besonders brisant verliefen laut Amtsbrandmeister die Jahreswechsel in den vergangenen Jahren nicht: „Es gab keine großen Brände oder andere Katastrophen“ , erzählt er und würde auch in diesem Jahr gern darauf verzichten. Die Einsätze im zu Ende gehenden Jahr waren schon deutlich weniger als noch in der Vergangenheit. Wenzlaff: „Noch vor zwei Jahren mussten wir zu 62 scharfen Einsätzen ausrücken, im Vorjahr zu knapp 50. In diesem Jahr sind es etwas mehr als 30 Einsätze.“ Waldbrände gebe es seit dem Abzug der Sowjets so gut wie gar nicht mehr. „Das Gros sind Technische Hilfeleistungen, auch auf der Autobahn“ , erklärt der Amtsbrandmeister. Für Weihnachten und Silvester sind er und seine Kameraden des Amtes Golßener Land auf Hilferufe vorbereitet.