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| 13:13 Uhr

Kommunalpolitik
In Neuendorf werden Wünsche erfüllt

 Edmond Krüger (3.v.li.) weist Mitglieder des Lübbener Bildungsausschusses sowie der Stadtverwaltung auf den maroden Fußboden in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr in Neuendorf hin.
Edmond Krüger (3.v.li.) weist Mitglieder des Lübbener Bildungsausschusses sowie der Stadtverwaltung auf den maroden Fußboden in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr in Neuendorf hin. FOTO: Andreas Staindl
Neuendorf. Der Ortsvorsteher lobt die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Von Andreas Staindl

In Neuendorf lässt sich offenbar gut leben. Wünsche werden erfüllt, Hinweise berücksichtigt. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung passt. Dieter Krüger zumindest vermittelte diesen Eindruck. „Wir sind zufrieden“, sagte er während der Sitzung des Bildungsausschusses kürzlich in Lübbens Ortsteil.

Der Ortsvorsteher nutzte die Beratung des Gremiums, um sich für „die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und den Stadtverordneten zu bedanken. Da ist über Jahre viel Gutes gewachsen.“ Der Baubetriebshof etwa halte kommunale Flächen wie vereinbart sauber, etwa auf dem Friedhof und dem Sportplatz. Der Spielplatz habe eine Überdachung erhalten. „Das war wichtig für uns, damit die Nutzer bei Regen geschützt sind“, sagt Dieter Krüger. Er machte die Verwaltung jedoch auch auf Flächen im Gewerbegebiet aufmerksam, die an externe Reinigungsfirmen vergeben wurden, jedoch nicht richtig gepflegt würden. „Es ist dort teilweise sehr ungepflegt. Das ist nicht schön, denn es gibt dort viel Publikumsverkehr, auch, weil sich zwei weitere Unternehmen dort angesiedelt haben.“

Der Ortsvorsteher wünscht sich, „dass die Stadtverwaltung die Sauberkeit dort stärker kontrolliert“. Er informierte zudem darüber, dass der Lückenschluss des Radwegs zwischen Neuendorf und Duben (Stadt Luckau) in Planung sei. Außerdem sei eine Ampelanlage auf der Bundesstraße B 87 zwischen dem Ortskern und dem Gewerbegebiet geplant. Derzeit ist ein Überqueren der Bundesstraße dort „sehr schwer und gefährlich. Die Ampelanlage wird zur Sicherheit und Verkehrsberuhigung beitragen. Die vorgeschriebenen 70 km/h werden dort selten eingehalten. Es gab schon mehrere Unfälle in dem Bereich.“

Während Dieter Krüger mit den Kommunalwahlen im Mai dieses Jahres Platz für einen Nachfolger machen will, hat sein Sohn Edmond Krüger gerade erst noch mehr Verantwortung übernommen. Der Leiter des Brand-und Katastrophenschutzzentrums (BKZ) des Landkreises Dahme-Spreewald in Luckau ist seit einigen Wochen einer der beiden Stellvertreter des Lübbener Stadtwehrführers (die RUNDSCHAU berichtete), zudem in der Freiwilligen Feuerwehr in Neuendorf engagiert.

Für die Ortsfeuerwehr machte Edmond Krüger auf ein Problem aufmerksam. „Der Fußboden der Fahrzeughalle ist marode, muss dringend saniert werden. Wir reden schon seit vier Jahren darüber, passiert ist bisher noch nichts. Jetzt ist der Schaden inzwischen so groß, dass eine Sanierung richtig Geld kostet.“ Jens Richter (CDU) wollte das Thema erst gar nicht auf die lange Bank schieben. Der Vorsitzende des Bildungsausschusses bat spontan zur Besichtigung des Fußbodens in die benachbarte Fahrzeughalle. Neben den Mitgliedern des Gremiums waren auch die zuständigen Verwaltungsmitarbeiter dabei.