In Luckenwalde habe ein Call-Center Insolvenz angemeldet, dessen rund 65 Beschäftigte meist Frauen gewesen seien. Ein Teil von ihnen habe inzwischen jedoch neu vermittelt werden können, so Sandra Leffler.
124 Jugendliche mehr als im Vormonat waren Ende Juli arbeitslos gemeldet, von denen viele laut Agenturchefin nach betrieblicher oder überbetrieblicher Ausbildung nicht übernommen worden waren.
Bei Männern gab es gegenüber dem Vormonat 66 Arbeitslose weniger. Einstellungen seien insbesondere auf dem Bau sowie im produzierenden Bereich erfolgt, sagt Sandra Leffler. Arbeitslose mit einer gewerblich-technischen Ausbildung könnten sich noch um einen Job in der neuen Solarfabrik in Luckenwalde bewerben, die Anfang nächsten Jahres im Vier-Schicht-System in Betrieb gehen soll. Bewerbungsunterlagen seien an Burkhard Prehm, den Arbeitgeber-Vermittler der Luckenwalder Agentur, zu richten, so Sandra Leffler.
Von den 661 Stellenangeboten in der Agentur waren 188 ungefördert. Dem gegenüber standen mehr als 400 Ein-Euro-Jobs, erklärt sie. (be)