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| 13:15 Uhr

Straßensanierung
In Heideblick rollt es nun besser

Nach mehreren Monaten Bauzeit rollt es nun unter anderem wieder auf dem Zöllmersdorfer Weg in Langengrassau.
Nach mehreren Monaten Bauzeit rollt es nun unter anderem wieder auf dem Zöllmersdorfer Weg in Langengrassau. FOTO: LR / Anja Brautschek
Langengrassau. Nach Sanierung durch die Gemeinde sind drei Straßen freigegeben.

Gleich drei Baustellen konnte die Gemeinde Heideblick in den vergangenen Taen abschließen. Sowohl die Sanierung des Zöllmersdorfer Weges in Langengrassau, die Kastanienallee in Bornsdorf als auch die Kirschallee in Wüstermarke sind beendet. Der Verkehr auf den Straßen rollt wieder.

„Es war eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten“, sagt Bürgermeister Frank Deutschmann. Sein Dank gelte auch den Anliegern, die Verständnis zeigten für den baubedingten Lärm oder Behinderungen.

Alle drei Baumaßnahmen sind planmäßig im Mai fertig geworden. Die Planung und Bauüberwachung hat die Firma Voigt Ingenieure aus Luckau übernommen. „Es ist schön, mal wieder in der Heimat zu bauen“, sagt Geschäftsführer Andreas Schmiemenz.

Der Zöllmersdorfer Weg wurde mit einer besonders widerstandsfähigen Asphaltschicht ausgekleidet. So ist die Straße auch für den Schwerlastverkehr ausgelegt. Täglich nutzen landwirtschaftliche Fahrzeuge oder Lkw den Weg, um zur Milchviehanlage Langengrassau zu gelangen. Auch ein Regenwasserkanal wurde im Zusammenhang mit der Straßensanierung erneuert und die Straße verbreitert. Insgesamt belaufen sich die Kosten dafür auf rund 310 000 Euro. Fördermittel gab es in Höhe von rund 184 000 Euro aus dem Klimaschutzinvestitionsfond, da die neue Straße zum Lärmschutz beiträgt, sowie 22 000 Euro vom Land.

Ähnliche Kosten müssen auch für die anderen Straßen getragen werden. Für die Kastanienalle wurden Baukosten von rund 478 000 Euro eingeplant, davon werden etwa 358 000 Euro gefördert. „Es zeichnet sich jedoch ab, das es deutlich günstiger wird“, sagt Deutschmann. Auch die Kosten für die Kirschallee konnten gesenkt werden. 364 000 Euro waren eingeplant. Tatsächlich entstanden Kosten von rund 270 000 Euro. 202 500 Euro werden über das Leader-Projekt gefördert.