ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:03 Uhr

In der Verwaltung konnte gespart werden

Amt Dahme.. In zweiter Lesung verabschiedete der Amtsausschuss am Mittwochabend einstimmig den Haushalt des Amtes Dahme für das Jahr 2005. Er ist ausgeglichen. Der Verwaltungshaushalt beläuft sich in seinen Einnahmen und Ausgaben auf rund 2,1 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt auf 50 000 Euro.

Das Haushaltsvolumen im Verwaltungshaushalt verringert sich gegenüber 2004 drastisch um 376 000 Euro, weil die Abrechnung der Sozialhilfe herausfalle, sagte Kämmerin Bärbel Schmidt.
Zudem konnte sie als einen erfreulichen Aspekt konstatieren, dass im Verwaltungshaushalt 2004 die Ausgaben voraussichtlich um rund 50 000 Euro geringer ausfallen, als es der Plan ursprünglich vorsah. Es wurden 35 500 Euro weniger an Personalkosten ausgegeben. Die Geschäftsausgaben, so für Bürobedarf und ähnliches, verringerten sich gegenüber dem Planansatz um 6300 Euro. Der Amtsausschuss folgte dem Vorschlag, den Überschuss aus dem Verwaltungshaushalt dem Vermögenshaushalt zuzuführen, um damit Kredittilgungsleistungen zu unterstützen. Investitionen sind für 2005 aus dem Amtshaushalt nicht vorgesehen.

Amtsumlage gesenkt
Die Kämmerin konnte den Ausschuss-Mitgliedern verkünden, dass sich gegenüber der ersten Lesung des Haushaltes die Amtsumlage, die die Gemeinden in die Amtskasse zahlen müssen, von ursprünglich 33,6 Prozent auf jetzt 33,2 Prozent reduzierte. „Dem Haushaltsplan sind Vergleiche beigelegt, die das Bemühen zeigen, die Belastung der Gemeinden durch die Amtsumlage möglichst konstant zu halten und zu reduzieren“ , sagte die Kämmerin
Wie schon in Vorjahren sei man sparsam mit der Verwendung der Finanzmittel umgegangen, betonte auch Amtsdirektor Frank Pätzig. Mehrkosten, so blickte er voraus, werden im EDV-Bereich entstehen, bedingt durch die Umstellung auf die kaufmännische Buchführung, die 2006 inkraft treten soll.

Unmut über den Kreis
Für Unmut sorgt bei den Amtsausschuss-Mitgliedern, was derzeit an Zahlen für eine deutliche Erhöhung der Kreisumlage im Umlauf sei. „Kaum sind die Landtagswahlen vorbei, heißt es zudem schon wieder, dass ab 2006 die Gemeinden vom Land weniger Mittel bekommen sollen. Es ist ein Graus“ , machte der Amtsdirektor seinem Herzen Luft. Land und Kreis warf er vor, nichts Maßgebliches gegen ihre immensen Personalkosten unternommen zu haben. „Wir hier unten haben im Personalbereich Einschnitte vorgenommen, auch schmerzhafte. Aber wir haben rechtzeitig damit begonnen“ , erinnerte der Amtsdirektor.
Noch liegt der Entwurf für den Kreishaushalt 2005 nicht vor. Doch war man sich in der Runde einig, deutliche Mehrbelastungen für die Kommunen nicht widerspruchslos hinzunehmen. (be)