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| 02:49 Uhr

Holländermühle in Straupitz dreht sich gleich dreifach

Die Plinse-Frauen verwöhnten die Besucher.
Die Plinse-Frauen verwöhnten die Besucher. FOTO: Jürgen Harnath/jhh1
Straupitz. Zum 21. Mal wurde traditionell am Pfingstmontag in ganz Deutschland der Mühlentag begangen. Seit 1995 nimmt auch die Straupitzer Holländermühle teil. jhh1

Von Vereinsvorsitzendem Thomas Brussig und Bürgermeister Winfried Rekitt eröffnet, lockte die Veranstaltung trotz der tropischen Temperaturen zahlreiche Besucher an. Denen bot sich die Gelegenheit, die einzige Dreifachmühle Deutschlands in vollem Betrieb zu erleben. Was 1994 mit dem ABM-Projekt "Restaurierung der Turmwindmühle Straupitz; Teilprojekt: Ölmühle" begann, entwickelte sich zur heutigen touristischen Attraktion. "Nur am Mühlentag hat der Besucher die Möglichkeit, alle drei Mühlengewerke im vollen Betrieb zu besichtigen, die Getreidemühle, die Ölmühle und die Sägemühle", sagte der Geschäftsführer des 1998 gegründeten Mühlenvereins Straupitz, Gerd Nowak. Neben der Mühlenbesichtigung wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten, Vereine aus Straupitz informierten mit Infoständen über ihr Wirken. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Niewitzer Blasmusikanten, für kulinarische unter anderen die Straupitzer Plinse-Frauen.

Elke und Thomas Kusitz aus Leverkusen waren das erste Mal in Straupitz und begeistert. "Wir waren schon am Samstag beim Konzert in der Schinkelkirche, haben natürlich eine Kahnfahrt gemacht, und mein Mann wollte unbedingt noch die Holländermühle in Betrieb sehen. Bei uns wird der Spreewald automatisch mit Massentourismus in Verbindung gebracht. Von alledem ist in Straupitz nichts zu spüren. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen", sagte Elke Kusitz.