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Hoffnung auf einen Pfarrer für Luckau

Die Nikolaikirche.
Die Nikolaikirche. FOTO: fza1
Luckau. Es gibt Hoffnung für die Nachfolge von Pfarrerin Kerstin Strauch in der Kirchengemeinde Luckau. Wie Franziska Dorn, Sprecherin des Kirchenkreises Niederlausitz informiert, kann die Stelle möglicherweise zum 1. September wieder besetzt werden. Carmen Berg

Nachdem eine erste Ausschreibung erfolglos blieb, hat sich auf eine weitere Ausschreibung der Landeskirche Pfarrer Martin Meyer beworben, der aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin nach Luckau wechseln möchte. Gegenwärtig ist der 39-jährige Familienvater Seelsorger in Temnitz. Zuvor war Martin Meyer fünf Jahre Pfarrer in einer deutschen Gemeinde in Brasov (ehemals Kronstadt) in Rumänien.

Ob er die Pfarrstelle in Luckau antreten kann, entscheiden Gemeinde und Kirchenleitung. So sieht es das kirchliche Pfarrstellenbesetzungsgesetz vor. ZumVerfahren gehören laut Franziska Dorn ein Vorstellungsgottesdienst am 18. Juni um 10 Uhr in der Nikolaikirche sowie ein anschließendes Gespräch mit der Gemeinde und ein thematisches Gruppengespräch mit Gemeindegliedern. Zudem wird eine persönliche Unterredung mit den Gemeindekirchenräten aus Luckau, Cahnsdorf und Pelkwitz stattfinden.

Am 22. Juni entscheiden die Gemeindekirchenräte in geheimer Wahl über den Bewerber. Es zählt die einfache Mehrheit. Darauf folgt die offizielle Bekanntgabe des Wahlergebnisses in den Gottesdiensten am 25. Juni in Luckau und am 2. Juli in Cahnsdorf.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt die zweiwöchige Widerspruchsfrist. Jedes zum Abendmahl zugelassene Gemeindeglied hat das Recht auf Widerspruch. Wenn das Votum der Gemeindekirchenräte positiv ist, der Gewählte die Wahl annimmt und es keine Einsprüche gegen die Besetzung gibt, steht einer Anstellung von Martin Meyer zum 1. September nichts im Weg.

Kerstin und Volker Strauch waren Ende Januar nach gut acht Jahren Seelsorgertätigkeit in Luckau und dem Umland aus privaten Gründen nach Pirmasens gewechselt. Für Volker Strauchs Nachfolge im Kirchsprengel Görlsdorf stehen Ergebnisse der Ausschreibung noch aus, so Franziska Dorn.