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| 01:02 Uhr

Hilfreiche „Bettenarithmetik“

Dahme-Spreewald.. Die Klinikum Dahme-Spreewald GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes aufgenommen worden, informiert sie in einer Pressemitteilung. In diesen Tagen seien den Krankenhäusern die Bescheide des Gesundheitsministeriums über die Aufnahme in den zweiten Krankenhausplan zugegangen.

Die Klinikum Dahme-Spreewald GmbH, die durch die rechtliche Zusammenführung des Achenbach-Kreiskrankenhauses Königs Wusterhausen und der Spreewaldklinik Lübben entstand, sei mit 563 Betten in diesen aufgenommen worden. Das entspreche in der Summe der Zahl, die für die beiden Einzelkrankenhäuser ursprünglich vorgesehen war: 287 Betten in Königs Wusterhausen und 276 Betten in Lübben. In der alten Fassung des Plans seien beide Häuser mit insgesamt 616 Betten ausgewiesen gewesen.
Die um etwa acht Prozent erfolgte Bettenkürzung liege durchaus im Bundestrend. Die Verweildauer der Patienten hätte sich in den vergangenen sechs Jahren von 8,7 auf 7,2 Tage (KW) bzw. von 10,2 auf 8,5 Tage (Lübben) verkürzt. Im gleichen Zeitraum sei die Anzahl der stationären Patienten in Königs Wusterhausen von 11 900 auf 13 100 und in Lübben von 9300 auf 10 500 gestiegen.
Die gemeinsame Bettenausweisung unter dem Dach der GmbH bringe auch eine erhöhte Flexibilität mit sich. So sei in Königs Wusterhausen die Aufstellung von bis zu 322 Betten genehmigt und in Lübben von bis zu 306 Betten. Die Summe der in beiden Häusern aufgestellten Betten dürfe jedoch 563 nicht übersteigen. „Diese Bettenarithmetik verschafft uns die Möglichkeit, das Leistungsangebot beider Krankenhäuser besser miteinander abzustimmen und weitere Behandlungsfelder für die Patienten zu erschließen“ , wird Klinikumsgeschäftsführer Dr. Thomas Jendges zitiert.
Ab kommendem Jahr sei als weiterer Schritt der Zusammenführung der beiden Krankenhäuser die Vereinbarung eines gemeinsamen Budgets für das Klinikum Dahme-Spreewald vorgesehen. Wichtig sei, dass sämtliche Fachabteilungen des Klinikums in ihrer vollen Leistungsfähigkeit erhalten geblieben sind, während an anderen Standorten Brandenburgs Kürzungen beziehungsweise Schließungen einzelner Fachabteilungen und die Aufgabe einzelner Krankenhausstandorte beschlossen worden sind. (red)