Pünktlich um 17 Uhr begann im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung von Langengrassau die öffentliche Auszählung der abgegebenen Stimmen. Der Inhalt von 14 Wahlurnen, in denen die Briefe der Anhörung gelagert waren, landeten nacheinander auf dem großen Tisch. Zehn Bürger und Verwaltungsmitarbeiter, die bei Kommunalwahlen schon Erfahrungen im Wahlvorstand gesammelt haben, öffneten die Umschläge, sortierten sie nach Ja- und Nein-Stimmen. Verwaltungsmitarbeiterin Johanna Blobel kontrollierte die Auszählung und gab die mehrfach geprüften Zahlen in den Computer ein. Etliche Bürger aus der Gemeinde und Luckau waren erschienen, um als erste zu erfahren, wie es mit Heideblick weitergeht .

Zu Beginn hatte sich Bürgermeister Bodo Lott erhofft, dass das Ergebnis nicht zu knapp gestalte. „Dann hätte es die Gemeindevertretung am Montag schwer, sich zu entscheiden“, so Lott. Während der Sitzung am Montag müssen die Vertreter auf der Basis der Anhörungszahlen darüber befinden, wie es künftig mit Heideblick weitergeht. Und das Votum der Bürger war eindeutig: Sie wollen Heideblicker bleiben und keine Luckauer werden.