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| 01:32 Uhr

Heideblick will Erklärung zum Abriss der Wasserwerke

Langengrassau. Die Ankündigung des Trink- und Abwasserzweckverbandes (TAZV) Luckau, die drei Wasserwerke in Schwarzenburg, Bornsdorf und Waltersdorf zu schließen, beunruhigt die Einwohner in Heideblick. „Ist es denn wirtschaftlich, die Werke abzureißen, gibt es darüber eine Studie?“, wollte Norbert Zittlau wissen.

Der Gemeindevertreter bat die Verwaltung darum, einen TAZV-Vertreter in die nächste Sitzung einzuladen, damit er ausführlich darüber informiert.

Bürgermeister Bodo Lott (parteilos) erklärte, dass während einer TAZV-Verbandsversammlung das Projekt vorgestellt worden war. “Dass es aber zum Tragen kommt, habe ich wegen des Geldmangelns nicht erwartet„, so Lott. Das Waltersdorfer Werk stehe auf fremden Grund und Boden, das Borndorfer sei marode und in das Schwarzenburger war vor geraumer Zeit noch investiert worden. Der TAZV will Heideblick künftig über eine neu zu verlegende Leitung mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Schollen versorgen. Lott ist skeptisch. Es gebe die Information, dass die Qualität des Schollener Trinkwassers schwanke. “Und wenn ich an den heißen Sommer 2003 denke, wo die Wasserversorgung zusammengebrochen war, kriege ich Angst. Wenn sich das wiederholen sollte, wären künftig weit Bürger davon betroffen.„ bg