Eine Entscheidung soll die Gemeindevertretung am 7. September treffen.

Die Kosten für die Erarbeitung eines Bebauungsplanes werden nach Angaben von Heideblicks Bauamtsleiterin Gudrun Padack vom Investor übernommen. Der dränge auf eine zügige Umsetzung, da die per Gesetz festgelegte Vergütung für den ins Netz eingespeisten Solar-Strom jährlich abnimmt.

Zugleich machte Bauamtsleiterin Padack darauf aufmerksam, dass noch andere Hürden aus dem Weg geräumt werden müssen. Der aktuelle Flächennutzungsplan der Gemeinde weise für den geplanten Standort eine landwirtschaftliche Nutzung aus. Das müsse geändert werden, erläuterte Gudrun Padack. Der Investor habe angeboten, auch für diese Planungsarbeit anteilig die Kosten zu übernehmen.

Außerdem sei die Solarpark-Fläche nach aktuellem Stand Teil des kreisübergreifenden Windkraftgebietes W 29, ausgewiesen im noch nicht bestätigten Entwurf des neuen Regionalplanes. Die regionale Planungsstelle in Cottbus habe signalisiert, dass es für eine Änderung zugunsten eines Solarparkes Chancen gebe, so Padack.

Unter den Gemeindevertretern gab es während der Bauausschuss-Sitzung ausnahmslos Zustimmung zu dem Projekt. „Eine Fotovoltaikanlage ist eher willkommen als Türme für Windräder“, erklärte Lothar Zimmermann (AWGH). „Endlich wird einmal eine Fläche beansprucht, die für die Landwirtschaft total uninteressant ist“, sagte René Lehmann (AWGH). „Sie ist weit weg vom nächsten Ort und stört keinen. Und es wäre etwas Neues für die Region“, erklärte Rainer Oehme (SPD).