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| 17:55 Uhr

Haus des Kindes in Golßen
Neue Brandmelder für Golßener Kita

 Das Haus des Kindes in Golßen wird sicherheits- und brandschutztechnisch wieder auf den neuesten Stand gebracht. Hier Kinder bei einer Projektarbeit zum „Traum vom Fliegen“.
Das Haus des Kindes in Golßen wird sicherheits- und brandschutztechnisch wieder auf den neuesten Stand gebracht. Hier Kinder bei einer Projektarbeit zum „Traum vom Fliegen“. FOTO: Andreas Staindl
Golßen. Flächendeckende interne Hausalarmanlage soll eingebaut werden. Der Auftrag wurde vergeben. Von Andreas Staindl

Die Sicherheit im „Haus des Kindes“ in Golßen (Unterspreewald) ist derzeit eingeschränkt. Nicht mehr in jedem Bereich der Kindereinrichtung gibt es einen Funkrauchwarnmelder.

Drei dieser Melder wurden laut Verwaltung außer Betrieb genommen, weil sie als verantwortlich für Fehlalarme identifiziert wurden. Diese Entscheidung war offenbar richtig: Weitere Fehlalarme habe es seitdem nicht mehr gegeben.

Allerdings findet durch die Demontage keine Überwachung auf Rauch- oder Brandentwicklung sowie Alarmierung in den betroffenen Bereichen statt. Das sind der Krippenbereich, der Kita-Großbereich und der Taschenraumbereich. „Wir brauchen dringend eine Lösung“, unterstrich Bauamtsleiterin Michaela Schudek. „Auch, weil es keine Ersatzteile und Ersatzmelder für das vorhandene System gibt, das 2009 eingebaut wurde.“

Sie warb während der Amtsausschusssitzung kürzlich für Zustimmung, den Einbau einer flächendeckenden internen Hausalarmanlage im „Haus des Kindes“ in Golßen zu ermöglichen. Die Ausschussmitglieder folgten ihr und vergaben den Auftrag in Höhe von 19 000 Euro an die Firma PS Sicherheitstechnik P. Schraplau in Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) – deutlich weniger als die 30 000 Euro, die eine ähnliche Anlage für die Kita in Rietzneuendorf gekostet habe. Der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Rietzneuendorf-Staakow, Andreas Andrack, machte darauf aufmerksam, „und das für eine deutlich größere Kita als in Rietzneuendorf“.

Die jetzt geplante Hausalarmanlage ist zulässig und kann im Haus des Kindes betrieben werden, wie die Bauamtschefin sagt. Das habe das Ingenieurbüro Nico Richter aus Wildau in einer Stellungnahme bestätigt. Zudem sei die jetzt vorgeschlagene Verfahrensweise bereits mit der zuständigen Brandschutzstelle abgestimmt. Zwei Firmen hatten sich um den Einbau der vernetzten Gefahrenmeldeanlage beworben. Den Zuschlag erhielt jetzt die Firma aus Bad Liebenwerda.

 Das Haus des Kindes in Golßen wird sicherheits- und brandschutztechnisch wieder auf den neuesten Stand gebracht. Hier Kinder bei einer Projektarbeit zum „Traum vom Fliegen“.
Das Haus des Kindes in Golßen wird sicherheits- und brandschutztechnisch wieder auf den neuesten Stand gebracht. Hier Kinder bei einer Projektarbeit zum „Traum vom Fliegen“. FOTO: Andreas Staindl