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| 01:02 Uhr

Gymnasium Lübben wird saniert

Lübben.. Mit dem Ende der Abiturstufe in der Spreewald-Gesamtschule Lübben wird ab 2006 der gymnasiale Unterricht im Paul-Gerhardt-Gymnasium konzentriert. Deshalb soll die unter Denkmalschutz stehende Schule weiter saniert und ausgebaut werden. Darüber informierte der Kreis am Montag.


„Im zweiten Bauabschnitt wollen wir das erste Obergeschoss und die Turnhalle sanieren“ , kündigte Kreis-Baudezernent Stephan Loge an. Für Sanierung und den Einbau moderner Brandschutzanlagen sollen nächstes Jahr 270 000 Euro ausgegeben werden. Ab 2007 folge die Sanierung des zweiten Obergeschosses und der Treppenhäuser sowie der Umbau des Sanitärbereiches in der Turnhalle für 246 000 Euro. 2008 ist die Erneuerung der Außenfassade für 54 000 Euro geplant. 2009 könnten die bisher genutzten Schulcontainer für 50 000 Euro demontiert und die Außenanlage für 150 000 Euro gestaltet werden.
Erst vergangene Woche war der erste Abschnitt der bisherigen Sanierung des 1912 errichteten Schulbaus geschlossen worden. Allein in diesem Jahr sind dann 300 000 Euro im Gymnasium verbaut worden. „Angesichts der angespannten Haushaltssituation im Landkreis kommt den Investitionen ein hoher Stellenwert zu. Können wir schon nicht in die inhaltliche Ausrichtung der Schulen eingreifen, sofern sie nicht unserer Trägerschaft unterstehen, so wollen wir doch die äußeren Rahmenbedingungen für die Schüler unter anderem durch die Ausstattung von Fachkabinetten verbessern“ , sagte Landrat Martin Wille.
Er kündigte an, dass die Schulentwicklungsplanung des Kreises durch die Bildung von Oberschulen fortgeführt werden müsse. Das Gebäude der Realschule in Lübben soll demnach durch die 1. Grundschule weitergenutzt werden. Die bisherige Spreewald-Gesamtschule werde die Klassen sieben bis zehn aufnehmen, die Abiturstufe werde eingestellt. Die Schüler könnten bei Eignung an das Paul-Gerhardt-Gymnasium wechseln, so Wille. „Wir rechnen damit, dass die Stadtverordneten dieser Schulentwicklungsplanung zustimmen.“
Auch die Sanierung der Turnhalle der Förderschule Lubolz werde 2006 fortgesetzt. 111 000 Euro sind bis 2007 für die Fassadensanierung eingeplant. Bisher wurden in drei Bauabschnitten 246 000 Euro seit Juli 2003 verbaut. Erst 1997 wurde die Grundschule in Lubolz in eine Förderschule für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche für rund zwei Millionen Euro umgebaut.
Mit Landkreismitteln investiert wird in Zukunft auch in die Förderschule für Blinde und Sehbehinderte in Königs Wusterhausen (110 000 Euro für Dach und Sporthalle). Hier erfolgt zudem der Abriss des unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Werkstattgebäudes. In der Förderschule von Königs Wusterhausen sind im nächsten Jahr die Fassadensanierung und der Bau der Außenanlagen geplant (230 000 Euro). Die im Sommer begonnene Sanierung des Oberstufenzentrums in Schönefeld werde fortgeführt, betonte der Landrat. (usch/km)